Revitalisierung eines Raffineriestandortes

Auf einer 120 ha großen Fläche in unmittelbarer Nähe eines Fließgewässers wurde eine der modernsten Raffinerien Deutschlands betrieben.

Nach Schließung des Standortes wurden umfangreiche Anstrengungen unternommen, um den hochwertigen Industriestandort mittels In-Situ Verfahren zu sanieren und einer industriellen Folgenutzung zuzuführen. Ein für die Region bedeutendes Investitionsvorhaben mit der Schaffung hunderter Arbeitsplätze konnte wegen der deutlichen Verkürzung der Zeitachse nur durch einen Paradigmenwechsel bei der Sanierungskonzeption realisiert werden. Ausschlag gebend für den Projekterfolg waren das verstärkte finanzielle Engagement des Auftraggebers und die Kooperationsbereitschaft und Flexibilität aller Beteiligten. Die intensive Grundwassernutzung des Investors stellte im Hinblick auf die konkurrierende Nutzung das Grundwassermodell und die Sanierungskonzeption vor neue Aufgaben, die mit Vernetzung der Information aus der Datenbank zufrieden stellend gelöst werden konnten. Die Bewältigung der logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Bodenmanagement, das Behördenmanagement zur Erlangung der erforderlichen Genehmigungen und die Lösung anspruchsvoller Probleme bei den Erdarbeiten am Hochwasserschutzdamm sicherten dem Investor die pünktliche Realisierung seines Projektes.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2004 (November 2004)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 3,00
Autor: K.-D. Braul

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Automatische Optimierung einer Grundwasserhaltung im Einflussgebiet des geplanten Retentionsraums Polder Worringen
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (12/2004)
Der am Rhein geplante Retentionsraum „Polder Worringen“ wird einen erheblichen Einfluss auf den Grundwasserspiegel in seiner Umgebung haben.

Operationelle Niedrigwasservorhersage für das Neckareinzugsgebiet
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2004)
Wie sich anlässlich der extremen Niedrigwasserverhältnisse im Jahre 2003 im Neckareinzugsgebiet zeigte, ist die aktuelle Entwicklung des Niedrigwassers eine wesentliche Information für die Wasserwirtschaft, Industrie und Bevölkerung. Die Hochwasser- Vorhersage-Zentrale der Landesanstalt für Umweltschutz Baden- Württemberg veröffentlicht deshalb seit August 2003 täglich Abflussvorhersagen für den Neckar und seine wichtigsten Zuflüsse.

Vorsorge gegen Schäden aus extremen Hochwässern bei Wasserversorgungsunternehmen – Das Konzept der Hessenwasser –
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (3/2004)
Die Überschwemmungsereignisse an der Elbe im Jahr 2002 haben gezeigt, dass auch Trinkwasserversorgungsanlagen von solchen extremen Ereignissen erheblich betroffen sein können.

Gefährdungsbetrachtung von Speichersystemen in PV-Anlagen durch Wasser und dessen potenzielle Auswirkung auf den Batteriespeicher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Speichersysteme in PV-Anlagen können durch Wasser gefährdet werden. Hochwasserereignisse oder urbane Sturzfluten bedeuten ein erhöhtes Risiko, dass diese Anlagen Kontakt mit Wasser bekommen, wofür sie im Regelfall nicht ausgelegt sind. Über die Risiken und deren Beherrschung wird berichtet.

Risikowahrnehmung und Informationsbedarfe der Bevölkerung über die Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasser und Sturmfluten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Die Betrachtungsweisen für den Küsten- und Hochwasserschutz in Deutschland haben sich verändert. Die auf einen Sicherheitsstandard ausgelegten Vorschriften wären an einen Risikoansatz anzupassen. Hier ist die Bevölkerung einzubinden, um eine Informations- und Verhaltensvorsorge zu unterstützen. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Befragung der Bevölkerung in einer nordwestdeutschen Küstenkommune zu den Themen Hochwasserrisiko und Katastrophenschutz.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...