Chemische Immobilisierung von Arsen und Chrom in kontaminierten Böden

Die gezielte Erhöhung des Schadstoffrückhaltevermögens kontaminierter Böden stellt einen kostengünstigen Ansatz zur Verhinderung von Grundwasserbelastungen dar.

Ziel dieser Untersuchung war es, anhand von Säulenexperimenten zu klären, inwieweit sich die Dotierung mit Eisen(II)sulfat zur Bereitstellung von Fällungs- und Sorptionspartnern für Arsen und Chrom eignet. Die Untersuchungen erfolgten in zwei parallel betriebenen Festbettreaktoren (Volumen: 1 l); je eine Schüttung enthielt das Original-Bodenmaterial (Holzimprägnier- bzw. Pigmentproduktionsstandort), der anderen wurde festes Eisen(II)sulfat – 50 bzw. 25 g/kg Boden – zugesetzt. Die Auslaugkurven der behandelten Böden zeigen im Vergleich zu den Emissionen der unbehandelten Varianten einen Immobilisierungsgrad von 96 % bis 100 %. Eine sequenzielle Extraktion bestätigte die Bildung auslaugbeständigerer Bindungsformen. Problematisch erscheinen weitere, mit dem Eisen(II)sulfat eingetragene bzw. infolge von Versauerungsschüben aus dem Originalboden freigesetzte Schwermetalle. Daher ist eine Optimierung hinsichtlich minimal erforderlicher Additivmengen, der erforderlichen Reinheitsgrade sowie der Nachweis einer langfristigen Immobilisierung notwendig



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2004 (November 2004)
Seiten: 8
Preis: € 4,00
Autor: C. Gemeinhardt
Dr. Harald Weigand

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