Erfahrungen bei den Deponiekontrollen in der Steiermark durch die FA19D

Vor dem Hintergrund einer geänderten Rechtslage im Bereich der Abfalldeponierung seit 1.1.2004, werden steirische Deponien von Organen der FA19D verstärkt auf die Einhaltung der neuen gesetzlichen Bestimmungen überprüft.

Inhalte dieser Deponiekontrollen sind einerseits die qualitative und quantitative Begutachtung der Abfallströme auf die Deponien und anderseits GPS-Vermessungen auf dem Deponiekörper, die Aufschluss über genaue Lagen von offenen Schüttbereichen sowie von Probenahmeorten ermöglichen. Erste Ergebnisse der Kontrollen haben gezeigt, dass im ersten Halbjahr 2004 nur rd. ein Viertel der im Vergleichszeitraum des Vorjahres deponierten Menge an Abfällen auf steirischen Massenabfalldeponien zur Ablagerung gelangte. Die bisherigen Ergebnisse der Brennwertanalysen von MBARückständen ergaben, dass der vorgegebene Grenzwert von 6.600 kJ/kg TS nur sehr knapp eingehalten wird.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2004 (November 2004)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Hofrat Dipl.-Ing. Dr. Wilhelm Himmel
Dipl.-Ing. Josef Mitterwallner

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