Neue Technologie für Umkehrosmoseanlage auf Malta

Energieeffizienz ist eines der Hauptanliegen bei der Planung und dem Betrieb von Entsalzungsanlagen, da sie großen Einfluss auf die Endkosten des gewonnenen Wassers haben. In der gesamten Entsalzungsindustrie suchen Anlagenbetreiber daher nach Lösungen für dauerhaft niedrige Lebenszykluskosten, da die Preise für Wasser in unmittelbarem Zusammenhang mit denen für Energie stehen. Um dem Bedarf und den Anforderungen der Betreiber gerecht zu werden, investieren die Anlagenbetreiber und Hersteller erhebliche Mittel in die Entwicklung neuer Technologien zur Reduzierung der Energiekosten.

Das Wasserversorgungsunternehmen Water Services Corporation (WSC) in Malta ist ein Beispiel für einen fortschrittlichen Betreiber einer Meerwasserentsalzungsanlage nach dem Umkehr-Osmose-Verfahren (RO), der die Produktion von Trinkwasser in hoher Qualität zu einem günstigen Preis sicherzustellen sucht. WSC wurde im Jahr 1993 für die Produktion und Verteilung von Trinkwasser auf den Inseln Malta und Gozo gegründet. Das Unternehmen hat ein Jahresproduktionsziel von 35.000.000 m3, um den Bedarf der 400.000 Einwohner und der über eine Million Touristen zu decken. Insgesamt betreibt WSC drei RO-Anlagen, die ca. 55 Prozent des gesamten Wasserbedarfs erzeugen. Ungefähr 57 Prozent des im RO-Verfahren gewonnenen Wassers werden in der im Jahr 1991 erstmals in Betrieb genommenen Anlage in Pembroke produziert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12 - 2009 (Dezember 2009)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Bryan Orchard
Christoph P. Pauly

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