„Smart Metering“ in der Wassermessung

Obwohl die technischen Grundlagen schon längere Zeit vorhanden sind, bekommt das Thema „Smart Metering“ u. a. bedingt durch Vorgaben auf europäischer Ebene – insbesondere der Energieeffizienzrichtlinie – derzeit eine neue Dynamik. Zur Schaffung eines geänderten Bewusstseins im Umgang mit Energie sollen die Kunden Energiezähler erhalten, die das individuelle Verbrauchsverhalten und die Nutzungszeiten widerspiegeln.

Die Bezeichnung „Smart Metering“ ist derzeit in aller Munde. Gemeint sind elektronische, mit Kommunikationsmodulen ausgerüstete Zähler, die direkt Daten mit der Auslesezentrale beim Messstellenbetreiber bzw. Messgeräteverwender und dem Kunden austauschen können. Bereits seit vielen Jahren wird in allen Sparten die Zählerfernauslesung (ZFA) sinnvoll verwendet, insbesondere wenn sich aus technischen Gründen, unter wirtschaftlichen Aspekten oder auf Kundenwunsch hierzu eine Notwendigkeit ergibt. Der derzeit vorhandene Boom der ZFA bzw. des „Smart Meterings“ ist bisher allerdings ausgeblieben. Der Beitrag gibt Aufschluss darüber, warum „Smart Metering“ so in Mode gekommen ist und wo die technischen Möglichkeiten, der wirtschaftliche Nutzen aber auch die Grenzen der unterschiedlichen Technologien zur ZFA in der Wassermessung liegen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 05 - 2009 (Juni 2009)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Frank Stefanski

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