Standardisierung der Schnittstellen zwischen erdverlegten Armaturen und Einbaugarnituren

Die Verbindung zwischen Absperrarmatur und Einbaugarnitur stellt die Betreiber von Gas- und Wasserrohrnetzen vor Probleme, da hier eine Vielzahl von Varianten existiert, den Anschluss herzustellen. Im Einzelnen unterscheiden sich die Varianten in Abmessungen und Form des Spindelvierkantes, Lage und Bohrungsdurchmesser der Spindel zur Aufnahme und Sicherung der Kuppelmuffe, Neigung des Spindelvierkantes, Anschlussmaß und Durchmesser der Hülsrohrglocke.

Nach groben Schätzungen liegen in deutschen Wassernetzen mehr als 10 Millionen erdverlegte Armaturen (ohne Hydranten). Mehrere 100.000 Mal pro Jahr muss die Schnittstelle Armaturen/Einbaugarnitur gebaut werden, sei es bedingt durch Reparaturen oder aufgrund von Netzerweiterungen. Eine Umfrage bei den Armaturenherstellern ergab, dass es eine Vielzahl von Varianten gibt, die Verbindung zwischen Armatur und Einbaugarnitur herzustellen. Eine Kompatibilität zwischen den einzelnen Produkten war selten gegeben. Dieses Problem wurde durch das DVGW-Arbeitsblatt GW 336 gelöst [1].



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 02 - 2009 (März 2009)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Ines Milde-Reichert
Michael Neiner

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