Biomasseverbrennungskonzepte im Rahmen des BMU-Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung"

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit dem Programm zur "Förderung von Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung“ Projekte zur Entwicklung und Optimierung klimafreundlicher und energieeffizienter Technologien zur energetischen Biomassenutzung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten.

Das Programm ist in zwei Programmphasen unterteilt. In der seit 2009 laufenden Programmphase I forschen 76 Forschungsvorhaben, teilweise gebündelt in Forschungsverbünden an unterschiedlichsten Themen zu Biomasse als Energieträger, von der Erstellung von belastbaren Datengrundlagen und Konzepten, über Messprogramme bis hin zur Untersuchung der Machbarkeit von Systemen. Insbesondere beschäftigen sich die Projekte mit der Verwertung von biogenen Reststoffen, der Optimierung von Kleinfeuerungsanlagen, Biomasse-Vergasungstechnologien sowie Biogasanlagen.
In der Programmphase II ab 2010 stehen besonders vielversprechende Pilotund Demonstrationsvorhaben mit Industriebeteiligung, sowie die Erprobung aussichtsreicher Optimierungsansätze im Vordergrund.
Für die wissenschaftliche Begleitung, strategische Vernetzung, Koordination der Methodenharmonisierung und Öffentlichkeitsarbeit zum Förderprogramm ist das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) im Rahmen eines Service- und Begeleitvorhabens verantwortlich. Mit der fachlichen und administrativen Koordination des Förderprogramms hat das BMU den Projektträger
Jülich (PtJ) beauftragt.



Copyright: © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock
Quelle: 4. Rostocker Bioenergieforum (Oktober 2010)
Seiten: 5
Autor: Dipl.-Ing. Diana Pfeiffer
Prof. Dr. Ing. Daniela Thrän

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