
Mit einer neuen Modellvariante zur Klimasimulation werden in Sachsen extreme Wetterereignisse der nächsten 50 Jahren abgeschätzt. Danach ist generell mit einer deutlichen Zunahme der Häufigkeit warmer Wetterlagen zu rechnen. Die projizierte Erwärmung wird mit einer markanten Abnahme der Frosttage und einer Zunahme heißer Tage einhergehen. Im Winter werden die monatlichen Niederschlagssummen zunehmen. Deutlich trockenere Witterung ist im Sommer vor allem in den nördlichen und östlichen Landesteilen mit häufigen örtlich begrenzten Extremniederschlägen zu erwarten.
Nach heutigen wissenschaftlichen Untersuchungen ist der Mensch ein dominanter Klimafaktor“. Die anthropogene Klimabeeinflussung ist Folge der Veränderungen der Erdoberfläche, der Eingriffe in den Wärme-, Energie- und Wasserhaushalt und insbesondere der nachhaltigen Veränderungen der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre. Letztere verändert den Strahlungs- und Wärmehaushalt der Atmosphäre und damit auch die atmosphärische Zirkulation im Klimasystem. Fraglich bleiben allein das quantitative Ausmaß sowie die regionale Ausprägung der unter diesen Voraussetzungen unvermeidlichen globalen Klimaänderungen. Klimaänderungen durch die anthropogene Emission klimawirksamer Spurengase (anthropogener Treibhauseffekt) und deren Risiken zeichnen sich bereits ab und werden nach Klimamodellrechnungen in ihrer Bedeutung deutlich zunehmen, wenn nicht weltweit und tief greifend Klimaschutz- Maßnahmen umgesetzt werden.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 11/2004 (November 2005) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Dipl.-Meteorologe Wilfried Küchler | |
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Naturbasierte Lösungen für den Schutz der Halligen vor dem steigenden Meeresspiegel
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Die nordfriesischen Halligen sind vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen. In einem Multi- Stakeholder-Ansatz sollen langfristige naturbasierte Lösungen zur Verringerung der Kantenerosion und nachhaltigen Förderung des Oberflächenwachstums gefunden werden
Herausforderungen für die ackerbauliche Pflanzenproduktion im Klimawandel
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Mit Blick auf die wasserbezogenen Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft im Rahmen des Klimawandels steht, sind zum einen die Extremwetterereignisse und zum anderen der zunehmende Wassermangel in der Vegetationszeit zu nennen.
Klimaschutz oder Protektionismus?
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Der erste Entwurf eines CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU („CBAM“) im Licht der Zollbindung und Meistbegünstigung des WTO-Rechts
Privatisation and De-globalisation of the Climate
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This paper considers the issues raised by creating market incentives for private industry to engage in geoengineering. It argues that the benefits could include increased innovation and creativity in dealing with climate-related problems, and that the direct environmental risks are probably manageable. However, the political consequences are potentially destabilising and hard to predict. The creation of diffuse vested commercial interests may obstruct the achievement of the common good, as well as leading to global climate concerns being partially transformed into local weather concerns. While the commodification of the climate fits the long-term trend of increasing human management of the natural world, it is a step of alarming size and possibly hard to reverse.
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Debates over climate engineering governance tend to assume this technology is an all-or-nothing affair that produces inherently global effects which intentionally can reachany nation or population. With the emergence of possible regional climate engineering methods that seek to limit their effects to relatively local areas, this governance debate may find itself left behind in some instances by disruptively novel technological options. If so, regional climate engineering may fit better under a combination of local transnational mechanisms and bilateral treaties rather than the existing broad-scale multinational frameworks available under multilateral treaties such as the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC).
