Hydromorphologische Übersichtserfassung, Klassifikation und Bewertung von Seeufern

Das hier vorgestellte Übersichtsverfahren dient der raschen Erfassung und Klassifikation von strukturellen Beeinträchtigungen der Seeuferzone beiderseits der Mittelwasserlinie. Es stützt sich wesentlich auf eine GIS- und datenbankbasierte Auswertung bereits vorhandener Geodaten. Das Verfahren eignet sich für die meisten natürlichen und künstlichen Stillgewässertypen Europas und kann bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie und bei der Erfüllung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingesetzt werden.

Viele der mehr als 20 000 größeren europäischen Seen sind nicht nur durch stoffliche Einflüsse (eutrophierende Nährstoffe, Xenobiotika, saure Depositionen), sondern auch durch hydrologische und morphologische Eingriffe des Menschen beeinträchtigt .Insbesondere die Uferzone ist häufig durch Auffüllungen, Uferverbau, intensive landwirtschaftliche Nutzung, Urbanisierung, Verkehr und Freizeitnutzung erheblich verändert. Um die strukturellen Beeinträchtigungen zu identifizieren, ihre mutmaßlichen Auswirkungen auf die Biozönosen zu charakterisieren und im räumlichen Zusammenhang darzustellen, bedarf es eines geeigneten Erfassungs-und Klassifikationsverfahrens. In den vergangenen Jahren wurden international drei unterschiedliche Verfahren vorgestellt die jedoch mit spezifischen Schwächen behaftet sind .



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser Wirtschaft 01 / 2008 (Januar 2008)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Ostendorp
Dipl.-Biol. Jörg Ostendorp
Dipl.-Biol. Michael Dienst

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