
Am 10. Februar 2008 konnte das Flusskraftwerk Laufenburg (KWL), das 2003 zur Energiedienst Holding AG umbenannt wurde, sein 100-jähriges Bestehen feiern.
Dem Gründungsdatum ging eine komplizierte Planungsphase voran, bei der zwischenzeitlich vier verschiedene Baukonzepte miteinander konkurrierten. KWL hat Pionierleistungen erreicht. Der Bau mit der Integration von Wehr und Maschinenhaus quer zum Rhein ist Modell für alle weiteren Flusskraftwerke geworden. Die beiden Bürgerbewegungen zu Beginn der Planungsphase gegen die Monopolisierung von Energie durch Großkonzerne und für die Naturverträglichkeit moderner Großtechnologie haben auch heute noch aktuelle Fragen aufgeworfen. Das Unternehmen selbst – eine Schweizer AG – hat sein Absatzgebiet zum größten Teil in Deutschland aufgebaut. Die Grenzposition befähigte KWL zu einer Schlüsselstellung im Aufbau des europäischen Verbundsystems. Heute setzt die Energiedienst Gruppe mit ihren Werken in Laufenburg, Rheinfelden und Wyhlen voll auf ökologischen Strom. Ihre umfangreichste Aufgabe ist z. Zt. der Bau des neuen Flusskraftwerks in Rheinfelden.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 08 / 2008 (August 2008) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Dr. Wolfgang Bocks | |
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Kraftstoffe aus erneuerbaren Ressourcen – Potenziale, Herstellung,
Perspektiven
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Biomassepotenziale zur energetischen Nutzung sind zwar limitiert, sie können aber einen erheblichen Teil des Energiebedarfs decken. Unter der Annahme, dass 50 % der energetisch nutzbaren Biomasse für die Kraftstofferzeugung zur Anwendung im Verkehrsbereich verwendet werden, ergibt sich – bei einem moderaten Zubau von Energiepflanzen auf 2 Mio. Hektar – für Deutschland ein Substitutionspotenzial von ca. 7 %. Aufgrund der Energieverbrauchsstrukturen und der zur Verfügung stehenden Agrarflächen resultieren für die Europäische Union deutlich höhere Anteile von ca. 11 % für die EU-15 bzw. ca. 17 % für die EU-27. Das weltweite Potenzial beträgt ca. 27 %. In Ländern mit zukünftig sinkendem Kraftstoffverbrauch wie Deutschland, können die Substitutionspotenziale auch deutlich überschritten werden.
Das virtuelle Kraftwerk (Vortrag im PDF-Format)
© REW Regenerative Energie Wirtschaftssysteme GmbH (9/2008)
In einem Pilotprojekt entwickelt RWE gemeinsam mit Siemens ein "virtuelles Kraftwerk". Virtuelle Kraftwerke fördern die rationelle Energieerzeugung, indem die von kleineren, dezentralen und selbstständigen Kraftwerken erzeugten Energiemengen gebündelt vermarktet werden.
Biogasgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen in einer Laborbiogasanlage
© TU Dresden - Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (9/2008)
Aus der Darstellung zum Stand der Wissenschaft und Technik [2, 3 ,4 u.a.] lässt sich ableiten, dass die Datenbasis bezüglich der Fermentation und Cofermentation organischer Stoffe aus der Landwirtschaft beträchtliche Lücken aufweist, insbesondere die Cofermentation, also die Vergärung von Mischsubstraten betreffend.
Schadstoffe in Biogasanlagen – eine Stoffstrombetrachtung am Beispiel von Stickstoff und Schwefel
© TU Dresden - Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (9/2008)
Die Wirkungen von Schadstoffen in Biogasanlagen können sowohl durch den mikrobiologischen Abbau als auch den technologischen Ablauf in den betreffenden Anlagen sichtbar werden. Die Qualität des Inputs entscheidet über die Betriebssicherheit der betreffenden Anlagen.
Umsetzung von Großprojekten – Strategien der Investoren
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Im Zuge von Investitionsüberlegungen sind für Investoren – unabhängig von der Art der geplanten
Investition – Fragen zu klären, deren Beantwortung die relative Vorteilhaftigkeit einer Kapitalanlage darlegen kann. So spielen, je nach Investitionsobjekt, neben rein monetären Überlegungen auch weiche Faktoren eine Rolle. Die von institutionellen Anlegern wählbare Strategie hinsichtlich einer möglichen Investitionsentscheidung bedingt ein Erkennen, Ermitteln und Bewerten aller relevanten Faktoren.
