Nachnutzung und Erwirtschaftung von Einnahmen während der Stilllegung und Nachsorge am Beispiel der Deponie Flörsheim-Wicker

Die RMD Rhein-Main Deponie GmbH (nachfolgend RMD) wurde Ende 1995 gegründet als Nachfolgerin des Eigenbetriebs Abfallentsorgung des Main-Taunus-Kreises. Schon zuvor hatte man am Deponiestandort zwischen Frankfurt und Wiesbaden die Notwendigkeit erkannt, Abfälle nicht nur zu beseitigen, sondern – soweit möglich – auch zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Schon früh wurde bei RMD und MTR erkannt, dass der 31. Mai 2005 nicht das Ende aller Aktivitäten auf der Deponie sein muss und auch nicht sein kann, weil wichtige Aufgaben auch nach der Schließung der Deponie Wicker für nicht vorbehandelte Abfälle weiter anfallen. Um diese finanziell auf sicherere Füße zu stellen, wurde in großem Umfang Gewerbe angesiedelt, das die Infrastruktur der Deponie nutzen kann und auch von seiner Aufgabe her zum Umfeld einer Deponie „passt“. Die Einnahmen aus dieser Ansiedlung tragen wiederum dazu bei, die anfallenden Kosten während der Stilllegungsund Nachsorgephase für die Deponie über den Zeitpunkt der Schließung hinaus und auf längere Sicht zu finanzieren.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2008 (Dezember 2008)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 3,50
Autor: Dipl.-Ing. Peter Pohlen

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Aspekte finanzieller Probleme mit der Nachsorge von Deponien und deren Lösung
© Wasteconsult International (12/2008)
Deponieren ist vordergründig billig und führt zu schwer kalkulierbaren Folgekosten, welche die Bildung von Rückstellungen erfordern. Dies weckt Begehrlichkeiten. Die Berechnungsmethodik wird an einem Beispiel aufgezeigt.

Deponieneubau als Chance der Standortsicherung – Praxiserfahrungen aus Konzeptionierung, Planung und Bau von Deponien auf Deponien
© Wasteconsult International (12/2012)
An verschiedenen Praxisbeispielen werden die Erfahrungen zur Planung und zum Bau von Deponien auf Deponien dargestellt. Berichtet wird über unterschiedliche Genehmigungsverfahren und einzelne technische Besonderheiten gegenüber dem „herkömmlichen“ Deponiebau.

Vom Vergessen: Nachsorge zwischen Mythos und Wirklichkeit
© Wasteconsult International (12/2012)
Kennen Sie ein Amt, das stillgelegte Betriebe seit 100 Jahren überwacht? Eben. Die Nachsorge geht vergessen. Daher müssen wir Deponien als zwar belastete, aber nicht überwachungsbedürftige Standorte konzipieren. Das heisst: Schadstoffpotential herunterfahren, Verdünnung zulassen oder sanieren.

Betrieb und Stilllegung von Deponien - Berechnung der Rückstellungen für die Deponienachsorge -
© Wasteconsult International (12/2010)
Über den gesamten Nachsorgezeitraum einer Deponie sind hohe finanzielle Aufwendungen zu erwarten, die durch Rückstellungen, die aus den Gebühren in der Einlagerungsphase gebildet wurden, zu decken sind. Auch zum Zeitpunkt der Stilllegung lässt sich die Höhe dieser Summe noch durch aktive Maßnahmen (Deponiebewirtschaftung) beeinflussen.

Erfahrungen mit der Kostenentwicklung und der Betriebsstabilität von kompakten Entgasungs- und Fackelanlagen
© Wasteconsult International (12/2010)
Erfahrungsbericht über den Einsatz von klassischen Entgasungs- und Fackelanlagen für die Nachsorgephase der Deponien. Ausgerüstet mit zwei verschiedenen Systemen für eine Deponieentgasung.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...