Die Ablagerung von nicht vorbehandelten Siedlungsabfällen in kommunalen Deponien führt zu beträchtlichen Sickerwasser- und Deponiegasemissionen. Diese Emissionen müssen auf der Grundlage der geltenden gesetzlichen Regelungen solange kontrolliert, erfasst und behandelt werden, bis sie auf umweltverträgliche Belastungen abgeklungen sind.
In den ersten Jahren und ggf. Jahrzehnten nach Abschluss der Verfüllung kann das entstehende Deponiegas mit einem aktiven Gaserfassungssystem gefasst und anschließend verwertet werden. Mit zunehmender Ablagerungsdauer verringert sich in der fortgeschrittenen stabilen Methanphase die Gasproduktion soweit, dass eine wirtschaftliche Deponiegasverwertung nicht mehr möglich ist.
| Copyright: | © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement | |
| Quelle: | 62. Informationsgespräch (April 2003) | |
| Seiten: | 27 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann Dr.-Ing. Marco Ritzkowski Dr.-Ing. Kai-Uwe Heyer Dr.-Ing. Karsten Hupe | |
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Deponiefolgekosten – Neuerungen durch die DepV und das Bilanzmodernisierungsgesetz
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Die Schließung von Deponien über die Stilllegungsphase, die Entlassung in die Nachsorge und jene aus der Nachsorge sind immer noch Themen, welche die Betreiber von Deponien interessiert. Mittlerweile haben alle Deponiebetreiber damit begonnen, Rückstellungen für die Zeit nach der Verfüllung der Deponien zu bilden.
Fachbetriebseinsatz und Qualitätssicherung bei aktuellen Deponie- und Infrastruktur-Baumaßnahmen mit Geokunststoffen
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Baumaßnahmen im Deponiebau unterliegen hinsichtlich der Auswahl der eingesetzten Materialien sowie der Anforderungen an die Verarbeitung und die Qualitätssicherung seit vielen Jahren den klaren Vorgaben der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM in Berlin.
Sanierung von Sickerwasserdrainageleitungen in Deponien 2 Fallbeispiele für statisches und dynamisches Berstlining
© Wasteconsult International (12/2008)
Für viele Deponiebetreiber stellte sich nach Beendigung der Ablagerungsphase im Jahr 2005 die Frage nach den erforderlichen Maßnahmen zur Stilllegung und der Minimierung der Nachsorgekosten. Dabei ist die Frage des wie und wann der Oberflächenabdichtung meist beherrschend. Im Hinblick auf die zu erwartenden Nachsorgekosten ist auch die Sicherwasserfassung- und -entsorgung nicht unbedeutend.
Deponiesanierung und Nachnutzung als Park and Ride Platz am Beispiel der Deponie Schweinsdell
© Wasteconsult International (12/2008)
Am Beispiel der Deponie Schweinsdell wird eine Deponiesanierung mit dem Ziel einer Unterbindung von Sickerwasser- und Deponiegasemissionen mit gleichzeitigem Bau eines Park and Ride Platzes zur Nachnutzung dargestellt. Es werden die Auswahl des Dichtelements der Oberflächenabdichtung betrachtet sowie erste Ergebnisse der Sanierung und Nachnutzung dargestellt.
Steigerung der Deponiegasmenge durch Reinfiltration von Sickerwasser
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Auf Deponien, die mit unbehandeltem Hausmüll verfüllt wurden, finden unter Bildung von Deponiegas organische Abbaureaktionen statt. Das Deponiegas lässt sich energetisch verwerten und ermöglicht Erlöse in Form der Einspeisevergütung für den erzeugten Strom. In der Stilllegungs- und Nachsorgephase von Hausmülldeponien ist generell anzustreben, die Deponie zwischenzeitlich als „Bioreaktor“ zu betreiben, um eine möglichst rasche und möglichst weitgehende Umsetzung der abbaubaren organischen Inhaltsstoffe zu erreichen. Die Deponiegasbildung ist ein quantitativer Indikator für stattfindende anaerobe Umsetzungsprozesse.
