Verkürzung der Nachsorge von Deponien durch IN-SITU Belüftung und Bewässerung

Die Ablagerung von nicht vorbehandelten Siedlungsabfällen in kommunalen Deponien führt zu beträchtlichen Sickerwasser- und Deponiegasemissionen. Diese Emissionen müssen auf der Grundlage der geltenden gesetzlichen Regelungen solange kontrolliert, erfasst und behandelt werden, bis sie auf umweltverträgliche Belastungen abgeklungen sind.

In den ersten Jahren und ggf. Jahrzehnten nach Abschluss der Verfüllung kann das entstehende Deponiegas mit einem aktiven Gaserfassungssystem gefasst und anschließend verwertet werden. Mit zunehmender Ablagerungsdauer verringert sich in der fortgeschrittenen stabilen Methanphase die Gasproduktion soweit, dass eine wirtschaftliche Deponiegasverwertung nicht mehr möglich ist.



Copyright: © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Quelle: 62. Informationsgespräch (April 2003)
Seiten: 27
Autor: Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann
Dr.-Ing. Marco Ritzkowski
Dr.-Ing. Kai-Uwe Heyer
Dr.-Ing. Karsten Hupe

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