Anspruch auf Lärmvorsorge beim Ersatz von Asphalt durch Pflaster?

Die Schallabstrahlung von Fahrzeugen beim Befahren eines (unebenen) Pflasters ist deutlich höher als die von Asphalt; die Verkehrlärmschutzverordnung - 16. BImSchV sieht bereits ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h einen Zuschlag von 3 dB/A) vor. Ob aber der Ersatz einer Asphaltdecke durch Pflaster einen "erheblichen baulichen Eingriff" im Sinne von § 2 Abs. 1 der 16. BImSchV darstellt, ist nicht rechtsverbindlich geregelt, da er zwar zu einer unmittelbaren Pegelerhöhung infolge des baulichen Eingriffs, aber nicht gleichzeitig zu einer Steigerung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit der Straße führt.

Aus städtebaulichen Gründen ist in den Straßen der historischen Innenstädte in den letzten Jahrzehnten der Asphaltbelag immer wieder durch einen ansprechend gestalteten Belag aus Naturstein- oder Betonsteinpflaster erstezt worden.

Den vollständigen Artikel können Sie beim LfU herunterladen: www.lfu.bayern.de



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: PUBLIKATIONEN (Februar 2008)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Wolfgang Hendlmeier
Dr. Alfons Schmalzbauer

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Vom Wassernotstand zum integrierten Wasserkonzept
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Ausgehend von einer akuten Versorgungsknappheit transformiert die Gemeinde Mühltal ihre Wasserversorgung mit einem integrierten Wasserkonzept von einem rein operativ getriebenen Betrieb hin zu einer strategisch geleiteten Organisation. Vorhandene Informationen aber auch Projektionen der öffentlichen Wasserversorgung werden zusammengeführt.

Anlagen und Vermögensverwaltung im Wasserbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Betreiber von Hochwasserschutzanlagen aus dem Nordseeraum und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben innovative Lösungen für eine anpassungsfähige und breit aufgestellte Anlagen und Vermögensverwaltung entwickelt. Um den zukünftigen, gemeinsamen Herausforderungen im Hochwasserschutz gewappnet zu sein, wurden Prinzipien erarbeitet und länderübergreifend an fünf Fallstudien im Nordseeraum angewendet.

Auswirkungen des Covid-19-Ausnahmezustandes auf die Klärschlammentsorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Klärschlammentsorgung befindet sich im Umbruch. Tiefgreifende Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen haben in den vergangenen Jahren einen Planungsboom für Monoverbrennungsanlagen ausgelöst. Wie nahezu alle Wirtschaftsbereiche ist auch dieser Sektor vom Covid-19-Ausnahmezustand betroffen. Projekte im Bau müssen sich mit den Auswirkungen der Pandemie ebenso auseinandersetzen wie bereits realisierte oder noch in Planung befindliche Projekte.

The new Waste Framework Directive and its impact on textile waste
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In the course of implementing the circular economy package of the European Union, the Waste Framework Directive was amended recently. Textiles are no longer the poor relation of waste management but have come to the fore.

Technische Möglichkeiten der Abfallvermeidung in der Stahlproduktion
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Bei der Stahlproduktion fallen verfahrensbedingt große Mengen an Nebenprodukten und Abfällen wie Stahlwerksschlacken, Filterstäube und Gichtgas schlämme an. Hohe Anteile dieser Stoffströme werden aufgrund ihrer Zusammensetzung immer noch deponiert, obwohl sie ein hohes Wertstoffpotential aufweisen. An der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) werden Verfahren untersucht und entwickelt, welche eine Verwertung und Kreislaufführung dieser Materialströme ermöglichen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...