Metallische Absperrarmaturen in Wasserverteilungsanlagen

Trinkwasserverteilung ■ Die Neufassung des DVGW-Merkblattes W 332 wurde erforderlich, um den aktuellen Entwicklungen des DVGW-Regelwerks sowie neuen europäischen Normen Rechnung zu tragen. Sie beinhaltet im Wesentlichen eine Beschreibung der verschiedenen Grundbauarten metallischer Absperrarmaturen sowie Hinweise zu deren Auswahl, Einbau und Betrieb. Nachfolgend werden Einbaugrundsätze, Verbindungsarten, Korrosionsschutz sowie die standardisierte Schnittstelle zur Einbaugarnitur behandelt.

Moderne Absperrarmaturen müssen heutzutage hohe Anforderungen hinsichtlich der Konstruktion, der verwendeten Werkstoffe und der Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Die Qualität der Armaturen wird durch europäische und nationale Bauart- und Prüfnormen, die Grundlage für die Erlangung des DIN/DVGW-Zertifizierungszeichens sind, sichergestellt. Zertifizierte Absperrarmaturen – und nur solche dürfen eingesetzt werden – weisen dank kontinuierlicher Weiterentwicklung der Armaturenkonstruktionen, eines stark verbesserten Korrosionsschutzes sowie der Verwendung hochwertiger Werkstoffe eine Nutzungsdauer auf, die derjenigen der Rohrleitungen entspricht. Stand der Technik sind heute Rohrleitungssysteme mit Steckmuffen- oder Schweißverbindungen, die insbesondere auchfür Armaturen eine kostengünstige und sichere Alternative zur herkömmlichen Flanschverbindung darstellen. Die gemäß DVGW-Arbeitsblatt GW 336 standardisierte Verbindungsstelle zwischen Armatur und Einbaugarnitur wird derzeit nicht von allen Herstellern berücksichtigt und muss sich durch entsprechende Nachfrage der Wasser- und Gasversorger noch am Markt etablieren.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 01-2008 (Januar 2008)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dr. Reinhard Schmidt

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