Lebensdauervorhersage für elastomere Dichtringe

Lebensdauervorhersagen für trinkwasserführende Systeme sind im zunehmenden Maße eine Marktforderung in Europa. Um dieser Forderung nachzukommen, werden unterschiedliche Strategien eingesetzt, u. a. die Simulation von Werkstoffverhalten. Diese stößt in der Praxis jedoch an ihre Grenzen.

Lebensdauervorhersagen für trinkwasserführende Systeme sind im zunehmenden Maße eine Marktforderung in Europa. In viele systembezogene Normen hat die langjährige Erfahrung vieler Systemanbieter Eingang gefunden. Die Hersteller von Dichtungen verfügen naturgemäß nicht über die Möglichkeit, ihre Bauteile für jedes System zu prüfen, in dem sie eingesetzt werden. Mit den Anforderungen der DIN EN 681-1, die für den europäischen Markt die Grundlage zur Freigabe eines Dichtungstyps für Trink- und Abwasseranwendungen darstellt, ist die Ableitung einer Lebensdauervorhersage nicht möglich. Die erweiterten Prüfanforderungen nach DVGW-Arbeitsblatt W 534 erhöhen die Sicherheit bei der Markteinführung von Dichtungen für die Heißwasseranwendungen im Bereich Trinkwasser-Installation und bilden eine Grundlage für begleitende Langzeittests. Empirisch ermittelte Ergebnisse müssen hier mit Erfahrungswerten aus dem Einsatz korreliert werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 5 - 2008 (Mai 2008)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing. Stephan Ulbrich

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Instandsetzung des Trinkwasserhochbehälters Wangener Linden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Ein 1961 in Stahlbetonweise errichteter Trinkwasserbehälter der Stadt Göppingen war in die Jahre gekommen. Aufgrund von Ablösungserscheinungen der Chlorkautschuk-Beschichtung und auftretender Bewehrungskorrosion durch mangelnde Betondeckung wurde die Oberfläche des Wasserreservoirs angegriffen. Saniert wurde das Bauwerk schließlich mit einer rein mineralischen Beschichtung.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag für ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner für das gesamte Brunnenausbaumaterial war die STÜWA Konrad Stükerjürgen GmbH. Eine der größten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster für die Ausführung war äußerst klein, da die gesamten Arbeiten nur während der Niedrigwasserphase des Flusses durchgeführt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbrückenfilter mit einer Gesamtlänge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

Kostengünstige Glasfaseranschlüsse über Trinkwasserhausanschlüsse
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (5/2012)
Glasfaser- bzw. Breitbandhausanschlüsse sind heute wesentlicher Bestandteil einer guten Infrastruktur. Deutschland nimmt bei der sogenannten Haushaltspenetration nur den 18. Platz ein [1]. Eine leistungsfähige, glasfaserbasierte Breitbandinfrastruktur ist aber ein Entscheidender Standortfaktor und damit ein zentraler Baustein im Rahmen des Strukturwandels. Gibt es sie nicht, gerät die Region wirtschaftlich auf das Abstellgleis, da es zukünftig wirtschaftliche Entwicklung nur dort geben wird, wo leistungsfähige und zukunftssichere Telekommunikations- Infrastrukturen vorhanden sind.

Innovationen bei der Konstruktion und Entwicklung von Filterbrunnen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2011)
Die Berliner Wasserbetriebe erproben mit sechs Neubaubrunnen neue Erkenntnisse zur Filterbemessung und Technologie der Brunnenentwicklung.

Statistisches Entscheidungsmodell zur Entwicklung einer Reparaturstrategie bei Rohrschäden an Zubringer- und Transportleitungen
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (4/2011)
Hinsichtlich der Instandhaltung von Trinkwasserversorgungsleitungen stellt sich die Frage, ob es wirtschaftlicher ist, im Einzelfall zu „flicken“ oder im anderen Extrem die komplette Leitung zu erneuern. Hierzu kann das Auftreten von Rohrschäden als stochastische Größe in Abhängigkeit vom Alter und der Lage dargestellt werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...