Regionalisierte Analyse von Sturmhochwasserständen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns

Zu geringe Deichhöhen erhöhen die Gefahr einer Überschwemmung im Hinterland. Der Wasserstand von Sturmhochwässern wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie z. B. von der Form des betrachteten Küstenabschnittes, der Meeresbodenneigung oder der Windwirklänge. Die Analyse von Sturmhochwässern nutzt deshalb einen regionalen Ansatz.

Ziel der beschriebenen Untersuchungen war es, eine regionalisierte, zusammenhängende Analyse von Sturmhochwasserständen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns durchzuführen. Dafür wurden die Daten von 18 Pegeln an der Außenküste Mecklenburg-Vorpommerns ausgewählt. Auf Grund der vergleichsweise kurzen Zeitreihe wurde als Stichprobe jeweils eine so genannte partielle Serie gewählt. Die mit diesen Stichproben extrapolierten Hochwasserstände gliedern sich gut in vorhandene Analysen ein. Bei der Ermittlung der statistischen Zusammenhänge zwischen ausgewählten Geofaktoren und den extrapolierten Hochwasserständen ( pÜ = 0,05/a), wurde für den Geofaktor Küstenkonfiguration eine starke Korrelation zu den extrapolierten Hochwasserständen festgestellt. Weiterhin wurden die extrapolierten Hochwasserstände mit einem Regionalisierungsansatz mittels Längsschnitt in einen räumlichen, nicht linearen Zusammenhang gebracht.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall (01-02/2007) (Januar 2007)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Steffi Dimke

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