Umsetzung der TA Luft bei Kompostierungsanlagen aus der Sicht des Vollzugs am Beispiel Rheinland-Pfalz

Die Verarbeitung des überdurchschnittlich hohen Bio- und Grünabfallaufkommens in Rheinland-Pfalz erfolgt in 33 Anlagen, davon 29 Kompostieranlagen.

Deren Überprü-fung anhand der Kriterien der 2002 novellierten TA Luft ergab wenig Nachrüstungs-bedarf: so war der erforderliche Mindestabstand zu Wohngebieten eingehalten, und auch die teilweise widersprüchlichen Vorgaben zu Bauausführung, Anlagenkapse-lung, Fahrzeugschleusen, Abluftfassung und -behandlung etc. sind weitestgehend – in vielerlei Varianten – umgesetzt, so dass die Einhaltung der TA Luft-Werte für Luft-schadstoffe, Keime und Geruch überwiegend gewährleistet werden kann. Doch trotz Erfüllung der Norm erfordern in Einzelfällen massive Beschwerdelagen über unzu-mutbare Geruchsimmissionen aufwändige Geruchsermittlungen und ggf. Nachbes-sern des Emissionsverhaltens der Anlagen.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: Biomasse-Forum 2007 (Oktober 2007)
Seiten: 17
Autor: Dr. Ralph Esser

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