Die Verarbeitung des überdurchschnittlich hohen Bio- und Grünabfallaufkommens in Rheinland-Pfalz erfolgt in 33 Anlagen, davon 29 Kompostieranlagen.
Deren Überprü-fung anhand der Kriterien der 2002 novellierten TA Luft ergab wenig Nachrüstungs-bedarf: so war der erforderliche Mindestabstand zu Wohngebieten eingehalten, und auch die teilweise widersprüchlichen Vorgaben zu Bauausführung, Anlagenkapse-lung, Fahrzeugschleusen, Abluftfassung und -behandlung etc. sind weitestgehend – in vielerlei Varianten – umgesetzt, so dass die Einhaltung der TA Luft-Werte für Luft-schadstoffe, Keime und Geruch überwiegend gewährleistet werden kann. Doch trotz Erfüllung der Norm erfordern in Einzelfällen massive Beschwerdelagen über unzu-mutbare Geruchsimmissionen aufwändige Geruchsermittlungen und ggf. Nachbes-sern des Emissionsverhaltens der Anlagen.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | Biomasse-Forum 2007 (Oktober 2007) | |
| Seiten: | 17 | |
| Autor: | Dr. Ralph Esser | |
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Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?
MOTIVATION UND PLANUNGSSCHRITTE ZUR REKOMMUNALISIERUNG
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Die "Rekommunalisierung" von abfallwirtschaftlichen Leistungen, insbesondere die Übernahme der vormals durch private Entsorger erfolgte "Müllabfuhr" sorgte in den letzten Monaten für deutschlandweite Schlagzeilen.
INNOVATIVE KOOPERATIONS-, FINANZIERUNGS- UND BETREIBERMODELLE ZUR ERRICHTUNG NEUER VERGÄRUNGSANLAGEN
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Um ein Kompostwerk mit einer Vergärungsstufe zu ergänzen oder eine neue Vergärungsanlage
zu errichten, müssen die wichtigsten Wettbewerbsvorteile im Projekt
vereint sein; entscheidend sind: regionale Marktnähe, fachkundiges Betriebspersonal,
effiziente Technik und ausreichende Kapitalstärke.
Erfahrungen mit der biologischen Abbaubarkeit von kompostierbaren Kaffeekapseln
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In Österreich kommen verstärkt Kaffeekapseln auf den Markt, die als „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ gekennzeichneten werden. Diese Entwicklung wird von Konsumenten als positiv wahrgenommen, ist jedoch aus abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht als kritisch zu betrachten. Denn in bisherigen Studien (van der Zee & Molenveld 2020; Rameder 2018; Shrestha et al. 2020), war die Desintegration der zumeist aus PLA bestehenden Kapseln in Labor-versuchen und in der Praxis nach den Anforderungen der EN 13432 nicht in ausrei-chendem Maße gegeben. Die bisherigen Erkenntnisse werden durch die eigenen Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen an vier am österreichischen Markt erhältlichen „kompostierbaren“ Kaffeekapseln nur bestätigt. Erfahrungen der österreichischen Abfallwirtschaftsverbände zu dieser Thematik stützen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die derzeitige Entwicklung in Richtung biologisch abbaubare Kunststoffe für das Produkt Kaffeekapsel nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse und Erfahrungen nicht sinnvoll erscheint.
