RFID Datenerhebung als Sicherheitsrisiko

RFID Sicherheit hat sich ursprünglich mit zwei Problemen beschäftigt: Datenschutz und Authentifizierung. Im Datenschutz wird ein ordnungsgemäß funktionierender Tag von einem nicht autorisierten Leser angegriffen und bei der Authentifizierung wird einem ordnungsgemäß funktionierenden Leser ein gefälschter Tag untergeschoben. Das Problem des Datenschutzes wurde durch RFID Authentifizierungsprotokolle weitestgehend gelöst. Der Grundgedanke eines sicheren RFID Authentifizierungsprotokoll ist: Ich sag’ Dir wer Du bist und Du sagst ja. Nur kann man dies geschickter lösen als für jeden Rateversuch einen Lesevorgang mit dem Tag durchzuführen.

Stattdessen interagiert man einmal mit dem Tag und löst dann die Rateversuche lokal. Die bisherige Schlussfolgerung für Authentifizierung, also gefälschte Tags, ist das RFID Tags nur geringe Hardwaresicherheit bieten und es durchaus möglich ist diese zu fälschen. Beim Einsatz von RFID in der Lieferkette ergibt sich ein völlig anderes Bild von Sicherheit. Im betrieblichen Einsatz besteht der Vorteil von RFID zum großen Teil aus der eindeutigen Identifizierbarkeit von Waren und die Risiken werden anders bewertet. Es gilt die Kosten für die Identifizierbarkeit soweit wie möglich zu reduzieren und Tags mit komplizierten Sicherheitsfunktionen sind daher oft nicht wirtschaftlich.



Copyright: © Universität Kassel
Quelle: Mit RFID zur innovativen Kreislaufwirtschaft 2009 (Dezember 2009)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 1,50
Autor: Florian Kerschbaum

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