Aber Sie haben mich heute eingeladen, um in einem weiter gehenden Sinn über Werte zu sprechen. Immerhin findet diese Veranstaltung am Rande des Deutschen Kirchentages statt, der unter dem Titel steht: Wenn dein Kind dich morgen fragt …“.
Mit diesen Worten mahnt Moses bei der Verkündung der Zehn Gebote sein Volk. Er fordert mehr Dankbarkeit und ein historisches Bewusstsein. Indem er die zukünftige Frage ihrer Kinder vorweg nimmt, was es denn nun eigentlich auf sich habe mit all den Ge- und Verboten, mahnt er, sich daran zu erinnern, was die Voraussetzung dieser Gebote war, und wem man die Befreiung aus der ägyptischen Versklavung verdankt. Erst die Besinnung auf die eigene Verantwortung, so empfinde ich diese Mahnung des Kirchentages, verspricht intergenerative Gerechtigkeit im Denken und Handeln. Heute haben wir hierfür ein Wort, das Moses nicht hatte: Nachhaltigkeit.
| Copyright: | © Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) | |
| Quelle: | Ethik in der Abfallwirtschaft (Mai 2007) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 4,00 | |
| Autor: | Prof. Dr. Günther Bachmann | |
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Talsperren - Essenziell fuer die Minderung der Klimawandelfolgen
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Die Bedeutung von Talsperren und Wasserspeichern wird in diesem Beitrag im Kontext des Klimawandels und der steigenden globalen Wassernachfrage betrachtet. Die Diskrepanz zwischen Wassernachfrage und verfügbarer Speicherkapazität wächst aufgrund von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Rückgang der Süßwasservorräte. Viele große Talsperren weltweit sind über 50 Jahre alt, was zum Teil Bedenken hinsichtlich ihrer Standsicherheit und Verlandung des Stauseevolumens aufwirft. Die Verlandung ist ein weltweit zunehmendes Problem. Ohne nachhaltige Maßnahmen werden bis 2050 viele Stauseen im Mittel bis zu 50 % verlandet sein. Eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung und Maßnahmen zur Minderung der Stauraumverlandung angesichts eines wachsenden globalen Wasserspeicherbedarfs sind unabdingbar.
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