Unterwegs mit Kanalratte und Labormaus - Die Stadt Nidderau geht bei der PR für ihre Kläranlage eigene Wege

Kläranlagen finden in der Bevölkerung Interesse. Vor allem Schüler wollen gerne wissen, was nach Gulli und Abfluss mit dem Abwasser geschieht. Allerdings: Die begleitende Literatur für die Besucher findet selten Begeisterung. Das hessische Städtchen Nidderau versucht es jetzt mit einem Comic-Strip.

24.09.2005 Matz, der Wanderratz, ist eine Erfindung des Berliner Comic-Zeichners Phillip Oeser. Die Ratte lebt im kanalisierten Untergrund der südhessischen Stadt Nidderau und ist seit einigen Monaten ein Element der örtlichen Öffentlichkeitsarbeit. Vor wenigen Jahren haben die Hessen mit hohem Aufwand die Kläranlage am Ortsrand saniert. Rund neun Mio. Euro flossen bisher in den Aus- und Umbau. Nach Fertigstellung der Kläranlage werden in diesem Jahr weitere 1,2 Mio. Euro für ein Regenüberlaufbecken aufgewendet.
Die Anlage Nidderau-Windecken ist, nach Einwohnerwerten gemessen, für einen mittelfristigen Zeithorizont geplant. Bis zum Jahr 2020 soll die Kapazität von 27.000 Einwohnergleichwerten ausreichen. Gegenwärtig hängen 21.000 Bürger an der Anlage. Mit einem Bevölkerungsanstieg von circa 5.000 Personen wird wohl noch gerechnet. Die Kommune hat nach Jahren sichtbar stürmischen Wachstums allerdings ein langsameres Siedlungstempo vorgelegt...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Nidderau
Autorenhinweis: Bernd Waßmann



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September 2005 (September 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Bernd Waßmann

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