Lohnende Wiedergeburt - Recycling von Kunststoffabfällen rechnet sich

Im Kunststoff steckt ein großes rohstoffliches, werkstoffliches und letztlich energetisches Potential. Mit einem in Polen entwickelten Verfahren möchte die Gossler Envitec GmbH den Beweis erbringen, dass Kunststoffrecycling durchaus auch wirtschaftlich zu betreiben ist

21.09.2005 "Warum wertvollen Abfall verschwenden?", dise Frage stellte sich auch Michael Gutknecht, Geschäftsführer der Gossler Gruppe, bevor er 2004 für das Geschäftsfeld Umwelttechnologie die Gossler Envitec GmbH gründete. Das Unternehmen hat sich auf das Recycling von Kunststoffen, Gummi und organische Abfälle spezialisiert.
Wenn man sich vor Augen führt, dass die Preise für den Rohstoff Öl immer höher klettern und gleichzeitig der weltweite Verbrauch von Kunststoffen jährlich um sieben Prozent ansteigt, dann macht dies die Aktualität des Themas deutlich. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Kunststoffen lag im Jahre 2002 bereits bei etwa 24 Kilogramm der Weltbevölkerung. Allein in Deutschland, einem der größten Kunststoffproduzenten der Welt, wurden 2002 jährlich 9,1 Mio. Tonnen Kunststoff hergestellt und davon wurden 5 Mio. Tonnen zu Produkten verarbeitet, also 61,3 Kilogramm pro Kopf...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Gossler Envitec GmbH, G & P Ingenierugesellschaft mbH, REMIX S.A. Swiebodzin
Autorenhinweis: Michael Gutknecht Gossler Envitec



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September 2005 (September 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Michael Gutknecht

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