Deponie als Lösung - US-Müllentsorgung nach den Hurrikans

Die US-Abfallwirtschaft steht vor ihrer größten Herausforderung überhaupt, die selbst alle Entsorgungsprobleme nach den Terror-Attacken auf das "World Trade Center" vom 11. September 2001 weit in den Schatten stellt. Nach dem Wirbelsturm ,Katrina' mit anschließender Überflutung von New Orleans, richteten ,Rita' und ,Wilma' weitere, verheerende Schäden an und ließen Müllberge entstehen, die kaum noch zu bewältigen sind. Die Diskussion um Alternativen zur Deponierung bekommt neuen Schub.

30.12.2005 Den Anwohnern der überfluteten Stadtteile von New Orleans bot sich bei ihrer Stippvisite in ihre ehemaligen Wohngebiete ein albtraumartiges Bild. Verschimmelnde Wände; Hausrat, wild übereinander gestapelt, Kühlschränke mit verrottenden Lebensmitteln, um die die Schmeißfliegen in Schwärmen kreisten. Und dann auch noch all die Autos, die in allerletzter Panik zurück gelassen wurden, und mittlerweile voller Schlamm und anderem Unrat vor sich hin gammelten. Jedem stellt sich die Frage: Wohin mit all diesem Müll?
"Wir haben hier im südlichen Louisiana die größte Entsorgungsaktion in unserer gesamten Geschichte laufen", sagte Dave Bary, Sprecher der für den Sondermüll (Engl.: hazardous materials oder auch kurz: hazmat) zuständigen US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) dem ENTSORGA-Magazin...

Unternehmen, Behörden + Verbände: New Orleans, Environmental Protection Agency (EPA), Technisches Hilfswerk (THW), Federal Emergency Management Agency (FEMA), Solid Waste Association of North America (SWANA)
Autorenhinweis: Anke Wienand, Karl Ambratis



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2005 (November 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Anke Wienand
Vice President & CEO Europe Karl-Wilhelm Ambratis

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