
Die US-Abfallwirtschaft steht vor ihrer größten Herausforderung überhaupt, die selbst alle Entsorgungsprobleme nach den Terror-Attacken auf das "World Trade Center" vom 11. September 2001 weit in den Schatten stellt. Nach dem Wirbelsturm ,Katrina' mit anschließender Überflutung von New Orleans, richteten ,Rita' und ,Wilma' weitere, verheerende Schäden an und ließen Müllberge entstehen, die kaum noch zu bewältigen sind. Die Diskussion um Alternativen zur Deponierung bekommt neuen Schub.
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | November/Dezember 2005 (November 2005) | |
| Seiten: | 3 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Anke Wienand Vice President & CEO Europe Karl-Wilhelm Ambratis | |
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Thermochemische Vorbehandlung – Erste Erkenntnisse am Fallbeispiel einer an Organik reichen Feinfraktion
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Aufgrund des in Österreich geltenden Verbots der Deponierung von Abfällen mit einem Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff von mehr als fünf Massenprozent (BMLFUW 2008) ist eine Behandlung dieser vor der Deponierung erforderlich. Die mechanisch-biologische sowie die thermische Behandlung stellen bewährte Verfahren dar. Im Burgenland wird, wie in zahlreichen anderen Regionen auch, der gemischte Siedlungsabfall in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung aufbe-reitet. Das Ziel der MBA ist die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur thermischen Verwertung und stabilisierter Fraktionen zur Deponierung. Im vorliegenden Beitrag werden die ersten Ergebnisse der thermochemischen Vorbehandlung als Behandlungsalternative zur biologischen Stufe in einer MBA beschrieben.
Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?
Gute Entwicklungschancen
© Rhombos-Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze
EDITORIAL
© Rhombos-Verlag (7/2006)
Rauchzeichen aus der Zwischenwelt
Die TASi war der Anfang - Kann Deutschland auf Hausmülldeponien ganz verzichten?
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2006)
Seit Juni letzten Jahres darf normaler Siedlungsmüll nicht mehr ohne Vorbehandlung deponiert werden. Die TASi markiert aber nur den Anfang. Bereits 1999 hat das Bundesumweltministerium ein weit ehrgeizigeres Ziel formuliert: Bis 2020 sollen Siedlungsabfälle überhaupt nicht mehr auf die Kippe, sondern komplett verwertet werden. Eine Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass das vorhandene Know-how eine hochwertige und umweltverträgliche Verwertung aller Siedlungsabfälle möglich macht.
