Die mittlerweile über 20 Jahre alte Verpackungsverordnung in Deutschland gilt Vielen als Erfolgsgeschichte. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit dies einer gesamtwirtschaftlichen Bewertung standhält. Zum diesem Zweck werden nach einer kurzen Einordnung die wesentlichen Nutzen und Kosten der Verpackungsverordnung und mithin des dualen Entsorgungsregimes aufgezeigt. Nach einigen weiterführenden Überlegungen schließt der Text mit einem Fazit.
Eine wesentliche Basis des deutschen Abfallrechts bildet das am 1. Juni 2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), das aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz aus dem Jahr 1994 abgelöst hat. Ausdrückliche Ziele sind hierin die Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft. Eine Neuerung besteht darin, dass die abfallpolitische Zielhierarchie in fünf Stufen differenziert wurde, und zwar Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung und Beseitigung. Dies steht weiterhin unter dem Vorbehalt der technischen Machbarkeit und der wirtschaftlichen Zumutbarkeit.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013) | |
| Seiten: | 13 | |
| Autor: | Dr. Sven Schulze | |
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Die Novellierung des KrW/AbfG aus Sicht des VKS im VKU
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (1/2011)
Deutschland nimmt in Europa eine Vorreiterposition im Bereich Klima- und Ressourcenschutz in der Abfallwirtschaft ein. Dies war eines der Ziele der deutschen Abfallgesetzgebung. Weitere Ziele deutscher Abfallgesetzgebung konnten ebenfalls erreicht werden, jedoch scheint ein "Nachsteuern" in wesentlichen Bereichen der Entsorgungswirtschaft angesagt.
Der zürcherische Deponiefonds zur Sanierung und Nachsorge von Deponien.
© Wasteconsult International (12/2008)
Der Kanton Zürich hat eine Fläche von 1700 km2, 1.3 Mio. Einwohner oder etwa 750 Einwohner pro km2. Hoch entwickelt ist der tertiäre Bereich. Primäre Industrie fehlt. Seit ich mich erinnern mag, boomt die Wirtschaft und damit das Bauwesen. Der Kanton produziert jährlich rund 4 Mio. Tonnen Abfälle. Davon werden über 80% stofflich oder thermisch verwertet.
Aspekte finanzieller Probleme mit der Nachsorge von Deponien und deren Lösung
© Wasteconsult International (12/2008)
Deponieren ist vordergründig billig und führt zu schwer kalkulierbaren Folgekosten, welche die Bildung von Rückstellungen erfordern. Dies weckt Begehrlichkeiten. Die Berechnungsmethodik wird an einem Beispiel aufgezeigt.
Werden aus Zwischenlager Endlager?
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2007)
Künftig wird ein Zwischenlager ein völlig selbstverständlicher Teil der logischen Kette der Energieproduktion Müllverbrennung sein.
Grünguterfassung und Verwertung von holzigem Grüngut im Heizwerk des Landkreises Nordhausen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Im Landkreis Nordhausen wurde ein innovatives Konzept zur energetischen Verwertung von holzigen Grüngutanteilen etabliert. Im April 2021 wurde ein Biomasseheizwerk errichtet, das den holzigen Teil des Grünguts als Brennstoff nutzt, um Wärme für verschiedene kommunale Gebäude zu erzeugen.
