ForCycle – Projekte zur Nutzung von Sekundärressourcen –

Mit dem Forschungsverbund ForCycle – Ressourcenstrategie für Bayern unter besonderer Berücksichtigung von Sekundärrohstoffen setzt das Land Bayern ein deutliches Zeichen in Richtung Rohstoffwende. Das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) finanziert die Erforschung und Entwicklung innovativer Recyclingtechnologien und -verfahren mit etwa drei Millionen EUR für eine Laufzeit von drei Jahren. Geplant ist, in einem soziokulturellen Begleitprojekt zudem den gesellschaftlichen Umgang mit Ressourcen zu beleuchten.

In den vergangenen hundert Jahren hat sich die Weltbevölkerung vervierfacht, die Wirtschaft ist um das 14-fache, der Energieverbrauch um das 16-fache gestiegen, die Industrieproduktion hat sich um den Faktor 40 erhöht. Seit den 1950er Jahren verzeichnen Flächenversiegelungen, Abfallaufkommen oder die Anzahl der Kraftfahrzeuge in den Industrienationen geradezu sprunghafte Zuwächse.Der ressourcenintensive Lebensstil der westlichen Welt, den die Schwellenländer in nicht allzu ferner Zukunft eingeholt haben dürften, liegt damit bereits 1,5-mal über den vorhandenen Ressourcen-Vorräten der Erde.Für 2030 wird bei weiter steigenden Bevölkerungszahlen und anhaltenden Konsumtrends der Verbrauch von 2,0 Planeten prognostiziert.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Recycling und Rohstoffe 8 (2015) (Juni 2015)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr. Armin Reller
Dr. Sigrun Schmid

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

The circular packaging design guideline and holistic sustainability assessment in circular economy
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
The FH Campus Wien Circular Packaging Design Guideline provide recommendations for circular design for the whole supply chain. Circular design is a necessary prerequisite to achieve the goals of the European Circular Economy Package which requires full recyclability of packaging by 2030. Circular packaging should re-duce resource consumption and environmental impacts of packaging. The assessment of packaging sustainability requires the calculation of direct and indirect environmental impacts and circularity at the same time. A method for holistic sustainability assessment of packaging has been proposed by FH Campus Wien and developed in an ECR-working group (Efficient Consumer Response) with the participation of a number of companies along the whole supply chain (brand owners, retailers, packaging manufacturers and packaging systems).

Environmental effects of fireworks with special consideration of plastic emissions
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In Germany, about 133 million Euro are spent annually for New Year’s Eve fireworks, which result in 38,000 to 49,000 Mg of total firework mass. By a com-bination of desk research with official fireworks approval statistics, a customer survey, dismantling experiments with fireworks debris and with packaging characterisation, the total nationwide polymer emission was estimated to be 3,088 Mg. Out of this total mass, a projected polymer debris mass of 534 Mg was identified, and about 270 Mg of polymer packaging material. The remaining 2283 Mg of polymer mass are parts that eventually may remain at the launching site.

Karbonatisierung von Aschen und Schlacken zur Erzeugung von Wertstofffraktionen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Mineralische Abfälle stellen den mengenmäßig größten Abfallstrom dar, während CO2-Emissionen maßgeblich zum Klimawandel beitragen. Daher kann die simultane Verwertung beider Stoffe durch “Carbon Capture and Utilization” (CCU) in Form der Karbonatisierung einen Beitrag zu Ressourceneffizienz und Klimaschutz leisten.

Landfill Mining - Nassmechanische Aufbereitung von Feinmaterial
© Wasteconsult International (12/2014)
Der Rückbau von Deponien kann unter verschiedenen Aspekten erfolgen. Bisher durchgeführte Rückbaumaßnahmen resultierten vorrangig aus umweltrelevanten Aspekten oder vor dem Hintergrund, die Nutzungsdauer bestehender Deponieflächen zu verlängern. Ein weiterer Aspekt, welcher mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Betrachtung der Deponiekörper als Lagerstätte für Sekundärrohstoffe.

Urban Mining: Definition, Potenzial, Aufgaben
© ANS e.V. HAWK (1/2011)
Urban Mining beschäftigt sich mit der Exploration und Charakterisierung der anthropogenen Ressourcen. Das sind im Gegensatz zu den Primärressourcen all jene Ressourcen, die von Menschen genutzt werden bzw. wurden. Der Großteil der anthropogenen Ressourcen steckt in Siedlungen, Infrastruktur und anderen langlebigen Gütern, die das sogenannte anthropogene Lager bilden; ein kleinerer Anteil (ca. 10-20%) in Deponien und Halden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...