Effizienz-Modell zur Bewertung der Transportlogistik in der kommunalen Abfallwirtschaft

Die Effizienz kommunaler Unternehmen in der Abfallwirtschaft ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund stark gestiegener Müllgebühren in den vergangenen Jahren ein aktuelles Thema. Da Sammlung und Transport bis zu 75 Prozent der Kosten für die Abfallbeseitigung ausmachen und zudem im Gegensatz zu den Kosten der Behandlungsanlagen kurz- bzw. mittelfristig beeinflussbar sind, konzentriert sich die Frage der Erhöhung der Effizienz auf Sammlung und Transport.

  In diesem Beitrag soll gezeigt werden, wie am Beispiel der Transportlogistik für den Restabfall aus privaten Haushalten ein Modell zur Quantifizierung der Effizienz aufgebaut sein sollte und mit Hilfe welcher Stellhebel sich die Effizienz steigern lässt. Darüber hinaus sollen konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung dargestellt werden.
Nach § 13 Absatz (1) KrW-/AbfG müssen die Abfälle aus privaten Haushalten sowie die Abfälle zur Beseitigung aus sonstigen Herkunftsbereichen den öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgern (ÖRE) angedient werden. Die Restabfälle aus privaten Haushalten werden regelmäßig im Holsystem eingesammelt. Im Folgenden soll diese Restabfalleinsammlung näher betrachtet werden.
Die Transportlogistik bei der Restabfallsammlung aus privaten Haushalten lässt sich grundsätzlich in Sammlung und Direkttransport sowie in Sammlung, Umschlag und Ferntransport unterscheiden. Im Folgenden konzentriert sich die Betrachtung auf den Direkttransport und hierbei auf das gängige Umleerverfahren. Die eingesetzten Behältergrößen variieren i. d. R. zwischen 110 l und 1.100 l. Des Weiteren ist zwischen Mannschafts- und Benutzertransport zu unterscheiden.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Reformbedarf in der Abfallwirtschaft (2001) (Dezember 2001)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Karl Rainer Möller

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