Ökologische Bewertung der Entsorgungswege der LVP-Fraktion im DSD

In Folge eines Entschließungsantrages zur Verpackungsverordnung vom 27. August 1998 wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt mit dem Ziel, Randbedingungen zu erarbeiten, die dazu führen, dass nur noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll verwertbare Verpackungen in das Duale System eingebracht werden. In diesem Kontext wurde vom Umweltbundesamt (Berlin) eine Studie bei HTP und IFEU-Institut beauftragt, um die Bund-Länder-Arbeitsgruppe mit fachlichen Grundlagen zu unterstützen.

Im Folgenden soll die ökologische Bewertung verschiedener Entsorgungswege der LVP-Fraktion dargestellt werden. Aus dem Entschließungsantrag lässt sich dabei als zentrale Fragestellung ableiten, aus dem Bestand der derzeit über das DSD entsorgten Verpackungen diejenigen zu identifizieren, deren Verwertung ökologisch sinnvoll durchgeführt werden kann. Ausgangspunkt der Bilanzierung sind 13 Verpackungsmaterialgruppen aus der vom Dualen System Deutschland (DSD) gesammelten Leichtverpackungsfraktion (LVP), die von HTP unter dem Kriterium näherungsweise äquivalentes Verwertungsprofil aggregiert wurden. Sie sind in Tabelle 1 mit den im weiteren Text verwendeten Abkürzungen aufgelistet.
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Reformbedarf in der Abfallwirtschaft (2001) (Dezember 2001)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Phys. Jürgen Giegrich

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

bifa-Text Nr. 54: Verbrauchsartikel im Krankenhaus: Kosten senken und Umwelt entlasten durch optimierten Einsatz
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2011)
Das bifa Umweltinstitut hat das neue XHOSPIpro-Beratungskonzept entwickelt und in vier Krankenhäusern erprobt. Untersucht wurden Möglichkeiten, Verbrauchsartikel so einzusetzen, dass die Umwelt entlastet wird und die Kosten sinken. Insgesamt wurden 38 Analysen zu 18 Themenbereichen durchgeführt.

Sortiertechnologien in der Abfallwirtschaft
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (3/2010)
Ein umfassendes Programm von Sortiertechnologien ermöglicht eine Optimierung der Aufbereitung

Fünfzehn Jahre Produktverantwortung
© Rhombos Verlag (7/2007)
Eine Bilanz der ordnungsrechtlichen Regelungen für Produktströme zeigt neue Lösungsansätze auf

Ziele und Chancen
© Rhombos Verlag (7/2007)
Das Eigeninteresse des Produzenten an einer effizienten Nutzung der eingesetzten Ressourcen wird die Produktverantwortung stärker befördern als ordnungsrechtliche Vorgaben

Ökobilanzielle Untersuchungen zu alternativen Erfassungssystemen
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Die getrennte Sammlung und Verwertung von Wertstoffen aus Haushalten hat in Nordrhein- Westfalen einen hohen Stellenwert. Im Jahr 2003 sind durchschnittlich etwa 455 Kilogramm Abfall aus Haushalten pro Einwohner angefallen. Im Landesdurchschnitt verteilen sich diese 455 Kilogramm wie folgt: · 93 kg Bio- und Grünabfälle, · 125 kg trockene Wertstoffe (Papier, Glas, Leichtverpackungen und sonstige), · 237 kg Restabfall.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...