Eignung der SVZ-Technologie für die Verwertung von kommunalen Restabfällen

Die Deponierung von unbehandelten Restabfällen wurde durch den Gesetzgeber ab Mitte 2005 untersagt. Vor diesem Hintergrund stehen eine Vielzahl öffentlich- rechtlicher Entsorgungsträger vor der Aufgabe, neue Wege für die bisher auf Deponien verbrachten Siedlungsabfälle zu finden.

Das Problem besteht dabei darin, für den jeweiligen Anwendungsfall die geeignete Entsorgungslösung zu schaffen, die folgenden Prämissen gerecht wird: • Gesetzeskonformität,
• zeitpunktgerecht,
• kostengünstig,
• umweltfreundlich.
Unter diesen Aspekten reduzieren sich die auf dem Markt angebotenen Lösungen bereits erheblich, denn es kann beispielweise mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es nicht möglich ist, nach der Vergabe einer ausgeschriebenen Restabfallmenge im Jahre 2001 ff. eine neue konventionelle Müllverbrennungsanlage zu errichten, die Mitte 2005 zum Dauerbetrieb bereitsteht, sofern bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Planungsschritte eingeleitet sind.
Die bestehenden Randbedingungen erfordern also angepasste Lösungen, die den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zum einen die uneingeschränkte Entsorgungssicherheit gewährleisten und zum anderen auf höchstem Umweltstandard eine kostengünstige Entsorgungslösung bieten.
Das SVZ bietet derartige Lösungsansätze, die den o.g. Ansprüchen an die Verwertung in vollem Umfang gerecht werden und darüber hinaus eine bisher in diesem Maßstab einzigartige Technologie der Verwertung von Abfällen und der Herstellung hochwertiger Chemikalien in sich vereinen.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Reformbedarf in der Abfallwirtschaft (2001) (Dezember 2001)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Thomas Obermeier

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Im Fegefeuer
© Rhombos Verlag (2/2003)
Die thermische Nachbehandlung bietet einen Lösungsansatz für die Entsorgung von schwermetallbelasteten Holzaschen

Ersatzbrennstoffherstellung in Warendorf – Konzept und erste Erfahrungen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2002)
Der Kreis Warendorf hat schon Mitte der neunziger Jahre die Möglichkeiten der energetischen Nutzung von Abfällen untersucht. Aufgrund der örtlichen Nähe des Entsorgungszentrums des Kreises Warendorf in Ennigerloh zu den benachbarten Zementwerken lag es nahe, vorrangig diesen Verwertungsweg näher zu untersuchen. Im Rahmen einer UVU wurde 1996 in umfangreichen Untersuchungen und Praxisversuchen die Umweltverträglichkeit eines Einsatzes von Ersatzbrennstoff aus Müll in den umliegenden Zementwerken untersucht. In nachfolgenden Abfallanalysen wurden die einzelnen Abfallarten gezielt auf ihren Ersatzbrennstoffanteil hin untersucht.

Siedlungsabfallwirtschaft im Strukturwandel – Beispiele aus Thüringen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (3/2005)
Entwicklungen im Deponiebereich im Hinblick auf den 1. Juni 2005

Ökologische und ökonomische Aspekte bei der Planung neuer Müllverbrennungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (8/2004)
Die Müllverbrennung, e.g. die thermische Abfallbehandlung auf Rostsystemen, hat sich als effektives Instrument der Abfallwirtschaft längst durchgesetzt.

Abfallwirtschaft nach dem 1. Juni 2005
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2004)
Stellen wir uns vor: Durch einen Zeitsprung wären wir 15 Monate weiter und schreiben heute den 20. Juli 2005. Das „magische Datum“ von vor knapp zwei Monaten, der 1. Juni 2005 war kein Endpunkt, wohl aber eine Wende in der Abfallwirtschaft. Das Ziel, eine vollständige Vorbehandlung aller Siedlungsabfälle, wurde zwar mühsam aber im Wesentlichen erfolgreich erreicht.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...