Klärschlammentsorgung aus der Sicht des Niersverbandes

Bei der Abwasserbehandlung entstehen neben dem eigentlich Produkt, dem gereinigten Schmutz- bzw. Mischwasser, auch Reststoffe zur Entsorgung. Hierbei ist der Klärschlamm neben dem Rechen- und Sandfanggut nicht nur von der Menge her in vielen Fällen problematisch.

Er besteht aus mineralischen und organischen Stoffen und hat in Abhängigkeit von der Behandlungsstufe einen mehr oder weniger hohen Wasseranteil. Auf die Klärschlammentsorgung soll im Weiteren vertieft eingegangen werden.
Der Klärschlamm fällt in den Anlagen täglich an und muss deshalb auch täglich so behandelt werden, dass er auf den vorgegebenen oder angestrebten Entsorgungswegen den Verfügungsbereich des Klärwerksbetreibers dauerhaft verlässt. Diese Binsenweisheit beschreibt das grundsätzliche Problem der unverzichtbaren hohen Entsorgungssicherheit für Klärschlamm und stellt den entscheidenden Beurteilungsmaßstab für die Aufstellung von Entsorgungskonzepten dar.
Insbesondere große Kläranlagen und Abwasserverbände sind deshalb gut beraten, in ihren Konzepten einen Entsorgungsmix zu entwickeln, der bei Wegfall einzelner Entsorgungswege unter dem Strich weitere Alternativen offen hält. Eine betriebssichere Klärschlammverbrennung stellt dabei die höchste erreichbare Stufe der Entsorgungssicherheit dar.
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Reformbedarf in der Abfallwirtschaft (2001) (Dezember 2001)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Professor Dipl.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Armin K. Melsa

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Abfälle aus Kläranlagen
© Rhombos Verlag (6/2005)
Nordrhein-Westfalen führte eine Bestandsaufnahme der organischen Schadstoffe in Klärschlämmen aus der kommunalen Abwasserbehandlung durch

Klärschlammentsorgung aus der Sicht eines Wasserverbandes
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2005)
Bei der Abwasserbehandlung entstehen neben dem eigentlich „Produkt“, dem gereinigten Schmutz- bzw. Mischwasser, auch Reststoffe zur Entsorgung. Hierbei ist der Klärschlamm neben dem Rechen- und Sandfanggut nicht nur von der Menge her in vielen Fällen problematisch. Er besteht aus mineralischen und organischen Stoffen und hat in Abhängigkeit von der Behandlungsstufe einen mehr oder weniger hohen Wasseranteil.

Characterization of alternative fuels
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (3/2005)
Utilization of alternative fuels in the power generating industry, in the cement industry and in the steel making industry has recently gained a considerable importance.

Der neue Wirbelschichtofen zur Verbrennung von Klärschlamm und Ersatzbrennstoff
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2004)
Die Fernwärme Wien GmbH (FWW) betreibt im Werk Simmeringer Haide (WSH) zwei Drehrohrofenlinien für gefährliche Abfälle, drei Wirbelschichtofenlinien für Klärschlamm und Rechengut sowie neuerdings eine Wirbelschichtofenlinie für Klärschlamm und Ersatzbrennstoffe.

Integration der Abfallaufbereitungs- und Sortieranlage für Haus- und Sperrmüll in das Abfallwirtschaftskonzept von Wien
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2004)
Die Stadt Wien verfügt mit der Abfallaufbereitungs- und Sortieranlage für Hausund Sperrmüll in der Abfallbehandlungsanlage (ABA) der Stadt Wien im XXII. Wiener Gemeindebezirk über eine der modernsten und größten mechanischen Aufbereitungsanlagen für Restmüll in Europa. Hier sollen kurz die Gründe für die Errichtung dieser Anlage und ihr derzeitiges und künftiges Einsatzgebiet, also ihre Stellung im Rahmen des Wiener Abfallwirtschaftskonzeptes erläutert werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...