Zerkleinerungstechnik - Voraussetzung für die Ersatzbrennstoffherstellung

Unter dem Aspekt des schonenden Umganges mit natürlichen Ressourcen besitzt die Nutzung alternativer Energieträger zunehmende Bedeutung. So werden bereits seit längerer Zeit Abfälle mit Erfolg zu so genannten Sekundär- bzw. Ersatzbrennstoffen aufbereitet.

Zu diesen Abfällen zählen insbesondere • Baumischabfälle und Spuckstoffe aus der Papierindustrie, • Altreifen und Industriegummi,
• weitere Abfälle aus Industrie und Gewerbe,
• die Mischkunststoff-Fraktion aus dem DSD.
 Zunehmende Bedeutung erlangt im Zusammenhang mit der Umsetzung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes die Herstellung von Ersatzbrennstoffen aus Restmüll bzw. Restabfall.
 Entscheidend für die Aufbereitung der Ersatzbrennstoffe ist ihr vorgesehener Einsatz, der beispielsweise in Zementwerken, Vergasungsanlagen und Kraftwerken erfolgen kann. Daraus leiten sich auch die speziellen Anforderungen an die Aufbereitungsverfahren zur Ersatzbrennstoffherstellung ab, bei denen die Zerkleinerung stets eine zentrale Stellung einnimmt.
Als Hauptzielstellungen der Zerkleinerung sind dabei zu nennen:
• die Herstellung eines Produktes, das den Anforderungen hinsichtlich Stückgröße und Stückgrößenverteilung gerecht wird,
• der Aufschluss der im Aufgabegut vorhandenen Stoffkomponenten als Voraussetzung für den Einsatz nachgeschalteter Trennprozesse sowie
• die Herstellung optimaler Transport- und Lagereigenschaften für die Zwischen- und Endprodukte.
Für die bei der Ersatzbrennstoffherstellung zu lösenden Zerkleinerungsaufgaben bietet die Firma MeWa speziell entwickelte Zerkleinerungstechnik an, die seit mehreren Jahren bei einer Vielzahl von Anlagen erfolgreich im Einsatz ist.
 
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Reformbedarf in der Abfallwirtschaft (2001) (Dezember 2001)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Siegmar Schäfer

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