In Österreich ist die Abfallwirtschaft im Sinne des Vorsorgeprinzips und der Nachhaltigkeit unter anderem danach ausgerichtet, dass bei der stofflichen Verwertung die Abfälle oder die aus ihnen gewonnenen Stoffe kein höheres Gefährdungspotenzial aufweisen als vergleichbare Primärrohstoffe oder Produkte aus Primärrohstoffen und nur solche Abfälle zurückbleiben, deren Ablagerung keine Gefährdung für nachfolgende Generationen darstellt.
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| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 1 (2008) (Dezember 2008) | |
| Seiten: | 18 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr. Daniela Sager Dr. rer. nat. Burkart Adamczyk Em.o.Univ.-Prof. Dr.-Ing. Karl E. Lorber Dipl.-Ing. Dr.mont MScTox Klaus Werner Wruss | |
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Trockensorption – Abgasreinigung auch für Kleinanlagen
© OTH Amberg-Weiden (7/2009)
Reststoffe und Abfälle werden heute zunehmend als Energieträger wahrgenommen und entsprechend verwertet. Gleichzeitig wird die Deponierung von Abfällen aus ökologischen Gründen immer weiter eingeschränkt – in einigen Ländern, auch in Deutschland, ist die Ablagerung unbehandelter Abfälle bereits gesetzlich untersagt. Diese Rahmenbedingungen führten und führen auch künftig zur stetigen Verbreitung der thermischen Abfallbehandlung.
Aufkommen und Entsorgungswege mineralischer Abfälle – am Beispiel der Aschen/Schlacken aus der Abfallverbrennung –
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2008)
Die Abfallverbrennung in Deutschland weist emissionsseitig dank der strengen gesetzlichen Normen hohe Standards auf; die geforderten Grenzwerte werden zumeist deutlich unterschritten. Die Sekundärabfälle aus der Abfallverbrennung wie Aschen/Schlacken, Flugstäube und Filterkuchen hingegen werden zwar gesetzeskonform entsorgt, jedoch wird dabei nicht annähernd das hohe Umweltschutzniveau der Abgasseite erreicht.
Standardsetzung für Entsorgungsverfahren durch BVT-Merkblätter
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2008)
Die IVVU-Richtlinie legt Anforderungen für die Genehmigung von neuen Anlagen bzw. für wesentliche Änderungen und den Fortbetrieb bestehender Anlagen fest. Der Genehmigungspflicht unterliegt auch eine Vielzahl von Anlagen der Abfallwirtschaft. Ohnehin gehören „den Abfall betreffende Maßnahmen“ (Art. 1 IVVU-RL) zu den von der Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden.
Hazardous waste management in Turkey; an overview
© Universität Stuttgart - ISWA (11/2008)
Beside air pollution and wastewater problems, the industrial waste (hazardous waste) is a significant problem in industrialized areas. It is generally known that inappropriate waste disposal will lead sooner or later to polluted areas with polluted groundwater. The remediation of such areas is very expensive and not very effective. Regarding to the hazardous waste treatment in Turkey, there is only one integrated hazardous waste treatment plant which is located in Izmit and called IZAYDAS (Izmit Waste and Residue Treatment, Incineration and Recycling Co Inc.) with annual incineration capacity of 35,000 ton/year and landfill capacity of 20.000 t/y.
„Urban Mining“ – Phosphor und Schwermetalle aus heimischer Produktion
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
In den Abfallverbrennungsanlagen der Fernwärme Wien fielen im Jahr 2006 rund 160.000 t Verbrennungsrückstände in Form von Schlacke und Asche an, die nach dem Abscheiden von Eisen verfestigt und deponiert werden. Konkret fielen 2006 etwa 20.000 t Klärschlammasche, 20.000 t Hausmüllasche (Filterstäube), 2.000 t Sondermüllasche sowie 120.000 t Schlacke (Bodenasche) an. Auf diesem Weg werden unerwünschte Substanzen und mit ihnen auch wertvolle Rohstoffe den Wirtschaftskreisläufen entzogen.
