Ein Jahr nach dem Start des Einwegpfandes – Logistisches Modell mit Zukunft? –

Seit rund einem Jahr gilt in Deutschland eine umfängliche Pfandregelung für Einweg-Getränkeverpackungen. Die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften erfordert einen erheblichen logistischen Aufwand – der inzwischen bundesweit funktioniert. Stellt sich damit die Organisation der Pfandrücknahme als logistisches Zukunftsmodell dar?

Gesetzlich vorgesehen war eine Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen bereits seit 1991 für den Fall, dass der Anteil an Mehrweg-Getränkeverpackungen unter 72 Prozent fallen würde. Die seit Jahrzehnten von Getränkeindustrie, Getränkefachhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Konsumenten praktizierten Mehrweg-Systeme sollten damit gefördert werden. Vorrangiges Ziel der Gesetzgeber: die Vermeidung von Abfall und die Wiederverwertung von unvermeidbaren Abfällen. Zudem sollte das Littering – die Vermüllung der Umwelt mit leeren Verpackungen – bekämpft werden.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Produktverantwortung (2007) (Juni 2007)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Kfm. Christoph Ley

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