Wettbewerb bei dualen Systemen – Dilemma oder Möglichkeit zur Innovation –

Unter anderem die Diskussion über die Standortfindung von Abfallverbrennungsanlagen hat quer durch die Parteien – die übliche Loyalitätsspannung zwischen den lokalen und den Bundesparteiorganisationen – schon in den achtziger Jahren die einzelnen Abfallfraktionen in den Fokus gerückt: in der üblichen Reihenfolge – Wissenschaft relativ wertneutral, Parteien dann partiell und wahlmarketingorientiert und schließlich die Medien in dem bis heute geläufigen Meinungsproporz.

Unter anderem die Diskussion über die Standortfindung von Abfallverbrennungsanlagen hat quer durch die Parteien – die übliche Loyalitätsspannung zwischen den lokalen und den Bundesparteiorganisationen – schon in den achtziger Jahren die einzelnen Abfallfraktionen in den Fokus gerückt: in der üblichen Reihenfolge – Wissenschaft relativ wertneutral, Parteien dann partiell und wahlmarketingorientiert und schließlich die Medien in dem bis heute geläufigen Meinungsproporz. Die Wirtschaftsverbände haben das Problem relativiert und die Verpackungsmenge in Beziehung zu den landwirtschaftlichen Abfällen, dem Bauschutt und dem Bergbauabraum gesetzt, also heruntergespielt. Die Umweltpolitiker und ihre Entourage haben das Problem hochgerechnet – Volumen statt Gewicht –, auf Schadstoffe, Deponiegas und schließlich – meist als ultima ratio – auf kanzerogene Effekte abgestellt. Obwohl der Volksentscheid in der Bundesrepublik nicht praktiziert wird, spiegelt das Kampfgetöse dessen Charakteristik wider.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Produktverantwortung (2007) (Juni 2007)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Wolfgang Schertz

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