In der wasserrechtlichen Bewilligung wird die Erhaltung der Wasserstandsdynamik im Oberwasser gefordert, so dass die vorhandene, feste Wehranlage mit einem beweglichen Aufsatz auszurüsten war.
An Wasserkraftanlagen wird üblicherweise ein festes Stauziel im Oberwasser gefahren. Der Oberwasserstand wird dadurch gehalten, dass dem Gewässer immer nur die tatsächlich zur Verfügung stehende Wassermenge abzüglich einer Restwassermenge entnommen wird. Überschreitet der Gesamtabfluss im Gewässer das Schluckvermögen der Turbinen, übernehmen meist bewegliche Verschlüsse der Wehranlage die Regulierung des Oberwasserstandes. Erst beim Überschreiten der Leistungsfähigkeit dieser Wehrverschlüsse steigt der Wasserstand.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 04 / 2006 (April 2006) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Ralf Schumacher | |
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Begrenzung der landwirtschaftlichen Wasserentnahmen am Beispiel eines Beerenobstanbaugebietes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2022)
In einem traditionellen Erdbeeranbaugebiet musste der stetig steigende Wasserbedarf der Beerenobstkulturen begrenzt werden. Der neue Wasserrechtsbescheid hat die Entnahmen aus Grund- und Oberflächengewässern durch die Beerenobstanbauer zu Gunsten der öffentlichen Wasserversorgung und des aquatischen Naturschutzes gedeckelt.
Feinrechen - Grenzen der Kirschmer- Gleichung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Die Berechnung des Stauhöhenverlusts an Feinrechen in kommunalen Kläranlagen basiert seit Jahrzenten auf der von Otto Kirschmer 1925 entwickelten Gleichung. In der Praxis zeigt sich bei Anwendung dieser für Wasserkraftanlagen konzipierten Gleichung auf Feinrechen, dass sich die berechneten und gemessenen Werte z. T. erheblich unterscheiden. Unter Zuhilfenahme von über 900 Experimenten wurden in der Herleitung der Kirschmer-Gleichung die dafür verantwortlichen Annahmen, welche in heutigen Kläranlagen oft nicht zulässig sind, identifiziert.
Zur Bodenwasserdynamik eines bewässerten Standortes im Südtiroler Erwerbsobstbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2008)
Die Bewässerung stellt heute in vielen Bereichen der Landwirtschaft einen notwendigen Produktionsfaktor dar. Sie wirkt sich aber auch unmittelbar auf den Bodenwasserhaushalt der betroffenen Areale aus und kann im Bereich grundwassernaher Standorte zu einem Wasservorrat im Boden führen, welcher über den eigentlichen Bedarf der Kulturpflanzen hinausgeht. Dieser Aspekt soll am Beispiel eines bewässerten Untersuchungsstandortes im Südtiroler Erwerbsobstbau diskutiert werden.
Kybernetische Ansätze zur Steuerung wasserwirtschaftlicher Systeme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2008)
Wasserwirtschaftliche Systeme haben vielfältige Aufgaben zu lösen. Die Zielsetzungen widersprechen sich dabei häufig und können somit nicht gleichzeitig erfüllt werden. Dies gilt insbesondere bei der Berück-sichtigung von Aspekten der nachhaltigen Bewirtschaftung. Kybernetische Ansätze können dabei helfen, Kompromisslösungen für derartige Aufgabenstellungen zu finden und sie in die Automatisierungstechnik zu integrieren.
Wasser im Ringtausch - Energie und Düngemittel aus Abwasser
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2008)
Neue Wege gehen Wasser und Abwasser in Knittlingen bei Pforzheim: Das Abwasser des Neubaugebiets ‚Am Römerweg’ wird zusammen mit Küchenabfällen semi-dezentral mit Anaerobtechnik gereinigt und gleichzeitig Biogas und Dünger als Wertstoffe gewonnen.
