Verfahren zur thermischen Klärschlammbehandlung

Aufgrund höherer Abwasserreinigungsleistungen vorhandener Anlagen bzw. Neuinbetriebnahmen von Abwasserbehandlungsanlagen ist ein starkes Anwachsen der Klärschlammmengen zu verzeichnen bzw. künftig zu erwarten. Die bisherige Verwertungsmöglichkeit von Klärschlamm in der Landwirtschaft und im Landschaftsbau wird zunehmend kritisch diskutiert.

  Gründe für die schwindende Akzeptanz für eine landwirtschaftliche Nutzung sind in der Belastung der Schlämme mit Schwermetallen sowie im Gefahrenpotenzial in Form von organischen Schadstoffen zu finden.
 Die Verbringung von Klärschlamm auf Deponien wird aus deponietechnischen und ökonomischen Gründen in Zukunft restruktiv gehandhabt. Die steigenden Mengen, die zu deponieren sein werden, führen zu einer schnelleren Verfüllung des zur Verfügung stehenden knappen Deponievolumens.
Weiterhin wird mit steigenden Klärschlammmengen das Verhältnis zwischen Schlamm und Müll wesentlich ungünstiger, noch dazu, wenn durch Recyclingmaßnahmen der Müll reduziert wird.
Im Zuge der Verschärfung der Auflagen durch die TA Siedlungsabfall, die 2005 in Kraft treten, entfällt die Deponierung von Klärschlamm mit > 5 % oTS gänzlich.
Die thermische Behandlung von Klärschlamm bietet den größten Effekt, wenn es um die Reduzierung des Klärschlammvolumens geht, insbesondere in Gebieten mit hoher Siedlungsdichte.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Verantwortungsbewusste Klärschlammverwertung (2001) (Juni 2001)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Lothar Müller

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