Praxiserfahrungen mit dem Terra-N-Verfahren und Möglichkeiten zur Denitrifikation von Prozesswasser nach dem Terra-D-Verfahren

Im folgenden Beitrag soll ein biologisches Verfahren zur Nitrifikation und Denitrifikation von Stickstoff-Frachten aus der Schlammbehandlung vorgestellt werden. Hierzu liegen bereits langjährige Erfahrungen aus der großtechnischen Umsetzung auf dem Klärwerk der Stadt Landshut sowie Versuchsergebnisse mit einer Pilotanlage vor.

Die Gründe für eine separate Teilstrombehandlung sind in Fachkreisen bekannt und ausreichend diskutiert worden und stellen die Triebfeder zur Entwicklung der beiden Verfahren Terra-N und SDN (Patentanmeldung durch Süd-Chemie AG) dar. Nitrifikation mit Terra-N
•Freie Kapazitäten in der Hauptbiologie
• Geringe Beckenvolumina,
• Geringe Energiekosten,
• Hohe Raumbelastung und Nitrifikationsleistung,
• Steuerbarkeit über pH-Regelung (Laugendosierung),
• Keine Kosten für Entschäumer,
• Geringe Investitionskosten,
• Geringe Betriebskosten.
Terra-N mit separater Denitrifikation (Terra N/D) Vorteile:
• Kompakte Bauweise,
• Steuerung der Denitrifikationsleistung durch C-Quellen-Dosierung. Nachteile:
• Hoher Verbrauch an externer C-Quelle,
• Zusätzliche Investitionskosten. Terra-N mit Denitrifikation im Hauptstrom
• Denitrifikation in vorhandener Denitrifikationsstufe,
• Keine zusätzlichen Investitionskosten, • Effiziente Kohlenstoffnutzung,
• Geringerer Bedarf an externer C-Quelle (falls überhaupt erforderlich).
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Verantwortungsbewusste Klärschlammverwertung (2001) (Juni 2001)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Susanne Petzi

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