Nachrüstung einer mechanischen Restabfallbehandlungsanlage durch ein biologisches Modul

Die zur Erweiterung bestimmte Anlage des Abfallbehandlungszentrums Hannover besitzt als erste Ausbaustufe eine mechanische Restabfallaufbereitung (MA) mit einer Durchsatzleistung von 200.000 t/a. Diese wird seit 2000 betrieben.

Gegenwärtig wird als zweite Ausbaustufe eine biologische Behandlungsanlage (BA) für 120.000 t/a in der Kombination von Vergärung und nachfolgender Aerobisierung sowie Nachrotte des Gärrestes errichtet. Die Ausführung der Bautechnik und des Anlagenbaus wurde an die Arbeitsgemeinschaft BA Hannover – Hese Umwelt, Weser Engineering, Schuppertbau – vergeben.

Die Inbetriebnahme durch die Arbeitsgemeinschaft findet in 2005 statt. Im Beitrag wird auf die zur mechanischen Behandlung angenommenen Abfälle eingegangen und das Prinzip der mechanischen Behandlung vorgestellt. Die konzipierten Prozesse für die biologische Behandlung bis zum Erreichen der Ablagerungskriterien werden beschrieben.

Im Abfallbehandlungszentrum (ABZ) werden wesentliche Teile der Restabfallströme aus der Region Hannover behandelt. Aus dem Restabfall entstehen Fraktionen zur energetischen Verwertung, das Biogas zur Verstromung und das Deponiegut.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Ersatzbrennstoffe 4 (2004) (November 2004)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.- Ing. Theo Schneider
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Koch

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