Auswirkungen des massenhaften Einsatzes von RFID-Transpondern auf die Entsorgungslogistik

Die RFID-Technologie (Radiofrequenz-Identifikation) ermöglicht eine kontaktfreie Identifikation und Datenerfassung durch verschiedenste Materialien hindurch über elektromagnetische Wellen und wird bereits in unterschiedlichsten Prozessen eingesetzt.

In den letzten Jahren hat sich durch technologische Fortschritte der interessierte Anwenderkreis wesentlich vergrößert, wodurch sich eine starke Verbreitung entwickelt hat. Immer mehr Anwendungen der Technologie, angefangen bei der Optimierung der Distributionsprozesse im Handel über den elektronischen Reisepass, die RFID-Tickets der Fußball-WM 2006 oder das Behältermanagement in vielfältigsten Logistikanwendungen  können verzeichnet werden. In all diesen Anwendungen werden Transponder an Objekte angebracht, begleiten diese über deren Lebensweg und werden gemeinsam mit diesen Objekten entsorgt. In einer Vielzahl von Studien wird der RFID-Technologie ein sehr dynamisches Wachstum prognostiziert; bedingt durch den stetig sinkenden Tagpreis vor allem im Einweg-Einsatz. Sollten die Smart Label den Einsatz auf Massenprodukten erreichen, „so könnte sich für den Fall, dass in Deutschland alle Verkaufsverpackungen (des DSD) mit Tags ausgestattet werden, die Menge auf 200 Milliarden Tags pro Jahr in Deutschland belaufen.“ Damit wird sich die Anzahl der Smart Label, die in die Entsorgungssysteme eintreten, äquivalent vergrößern.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: Heft 04 (September 2007)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 32,00
Autor: Dipl.-Wi.-Ing. Martin Gliesche
Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Helmigh

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