Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung - ein Beitrag zur Grundwasserbewirtschaftung in städtischen Gebieten

Mehrere Beispiele für Maßnahmen der dezentralen Regenwasser-Bewirtschaftung werden aufgezeigt.

Ein Blick in die Literatur zeigt, dass die prinzipiell möglichen Maßnahmen zur Regenwasser-Bewirtschaftung außerordentlich vielseitig sind. Einerseits sind neben den konventionellen Systemen (Trenn- und Mischwasserkanalisation mit den üblichen Sonderbauwerken wie RRB, RÜB, RÜ, etc.) weitere technische End-Of-Pipe-Maßnahmen wie zum Beispiel Retentionsbodenfilter oder Siebrechen zu nennen. Andererseits bestehen mittlerweile umfangreiche Erfahrungen mit dezentralen Maßnahmen, wie zum Beispiel Versickerungsanlagen, Mulden-Rigolen-Systemen oder auch dezentralen Filtrationssystemen. Hinzu kommen nicht-bauliche Maßnahmen wie zum Beispiel bei der Straßenreinigung oder beim Kanalbetrieb. Die Herausforderung für den Planer stellt also weniger die ingenieurtechnische Planung der einzelnen Maßnahme dar, als vielmehr die Auswahl einer adäquaten Lösung für ein (lokal-)spezifisches Problem.
Mehrere Beispiele für Maßnahmen der dezentralen Regenwasser-Bewirtschaftung werden aufgezeigt, wodurch eine weitgehende Annäherung an den natürlichen Wasserhaushalt möglich wird.



Copyright: © TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Quelle: 2003 - Regenwasserbewirtschaftung (Februar 2003)
Seiten: 17
Preis inkl. MwSt.: € 8,00
Autor: Dr.-Ing. Heiko Sieker

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