Filteranlagen zur Reinigung von Straßenabflüssen

Untersuchung von Bodenfiltern, um Empfehlungen für einen optimalen Aufbau von Filteranlagen zur Reinigung von Niederschlagswasser von befestigten Straßenflächen zu erarbeiten.

Das „breitflächige Versickern“ über den Fahrbahnrand ist in Bayern ein erlaubnisfreier Tatbestand. Allerdings benötigt man bei den Augsburger Niederschlagsverhältnissen mindestens einen 4 m breiten Randstreifen, um das Niederschlagswasser einer 7,50 m breiten, einseitig geneigten Gemeindeverbindungsstraße versickern zu können. Da in vielen Siedlungsgebieten, so auch in Augsburg, kein Platz für Randstreifen dieser Breite zur Verfügung gestellt werden kann, werden Alternativen zur breitflächigen Versickerung gesucht.Hierzu errichtete die Stadt Augsburg 1996 mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern eine Versuchsanlage an einer stark befahrenen Gemeinde-Verbindungsstraße. Sechs parallel angeordnete Bodenfilter werden untersucht, um Empfehlungen für einen optimalen Aufbau von Filteranlagen zur Reinigung von Niederschlagswasser von befestigten Straßenflächen erarbeiten zu können. Zudem soll die langjährige Beobachtung der Schadstoffanreicherung im Boden Aussagen über das Bodenbelastungspotenzial ermöglichen. Nach Auswertung von fünf Betriebsjahren können weitgehend abgesicherte Angaben zur Stoffbelastung und zum Rückhaltevermögen der hier verwendeten Bodenfilter gemacht werden.



Copyright: © TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Quelle: 2003 - Regenwasserbewirtschaftung (Februar 2003)
Seiten: 26
Preis inkl. MwSt.: € 12,50
Autor: Dr.-Ing. Erhard Meißner

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Klassische Sanierungstechnologie unter erschwerten Bedingungen - Fallbeispiel aus dem Sanierungsalltag
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Das Sanierungsprojekt an der Altlast ST22, Ventrex in Graz stellte ein Projekt der Superlative dar. Dies war weniger der inhaltlichen Lösung (kalte Bodenluftabsaugung und Pump&Treat-Anlage) geschuldet, sondern den herausfordernden Rahmenbedingungen bezüglich Finanzierung, technisch möglicher und dem Sanierungsziel folgender Bauumsetzung, Zeitrahmen und Akzeptanz der Maßnahmen durch den Rechtsnachfolger des Verursachers.

Sanierung Altlast K22 „Lederfabrik Dr. Hans Neuner“
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Von Dezember 2018 bis Mai 2020 sanierte die PORR Umwelttechnik GmbH die Altlast K22. Seit 1922 wurde dort eine Gerberei betrieben und dreiwertiges Chrom aus sechswertigem Chrom gewonnen. Dieser Vorgang sowie Kriegseinwirkungen führten zu einer erheblichen Kontamination des Untergrundes und einer Schadstofffahne im Grundwasser (Umweltbundesamt 2013).

Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.

Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.

Nährstoffausträge aus landwirtschaftlich genutzten Böden in Nordostdeutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Nitratausträge aus landwirtschaftlichen Böden befinden sich verbreitet auf einem nicht tolerierbaren hohen Niveau. Das Austragsgeschehen wird maßgeblich hydrologisch gesteuert. Aufgrund der langjährigen Nährstoffakkumulation im Boden wird es nach Umstellung der Landbewirtschaftung vermutlich Jahrzehnte brauchen, um die Nitratausträge zu reduzieren.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...