Dienstleister trägt die Verantwortung - Outsourcing industrieller Abwasserreinigung

Der Trend setzt sich fort. Immer mehr Unternehmen übergeben den Betrieb ihrer Werks-Kläranlagen an externe private Dienstleister. Dies nicht zuletzt, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Das zeigt auch das Beispiel der Südstärke GmbH aus dem oberbayerischen Schrobenhausen.

Foto: BLE / Thomas Stephan(20.11.07) Im Juli 2007 hat die Südstärke GmbH ihre Kläranlage im Werk Schrobenhausen in die Obhut der Gelsenwasser-Tochter AWS GmbH (Gelsenkirchen) gegeben. Laufzeit des Betreibervertrages: 10 Jahre. Im Stammwerk der im Paartal (Oberbayern) ansässigen Produktionsgenossenschaft Südstärke (Jahresumsatz:70 Mio. Euro), zu der sich 2.300 Landwirte zusammengeschlossen haben, werden von August bis Januar Kartoffeln zu Stärke verarbeitet. Die wird dann ganzjährig zu unterschiedlichen Spezialitäten und Stärkederivaten veredelt wie sie etwa für die Erzeugung von Nahrungsmitteln, Papier oder Textilien benötigt werden. Pro Jahr fallen hierbei rund 580.000 Kubikmeter Abwasser an, die bisher in einer Belebungsanlage gereinigt und anschließend in den Fluss Paar als Vorfluter eingeleitet.

Die Kapazität der Kläranlage wird nun auf 40.000 Einwohnerwerte (EW) verdoppelt: Spätestens im Februar 2008 soll eine neue anaerobe Vorbehandlungsstufe in Betrieb gehen....

Unternehmen, Behörden + Verbände:
Autorenhinweis: Heinz-Wilhelm Simon, Berlin
Foto: BLE / Thomas Stephan



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2007 (November 2007)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Heinz-Wilhelm Simon

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

bifa-Text Nr. 39: Ökoeffizienzanalyse von Reststoffströmen in der Papierindustrie: Ist-Zustand und Optimierungsansätze
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2007)
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hat die Studie im Rahmen des Umweltpakts Bayern in Kooperation mit dem Verband Bayerischer Papierfabriken beim bifa Umweltinstitut in Auftrag gegeben. Als weitere Projektpartner wirkten die Forschungsstelle für Energiewirtschaft und die Papiertechnische Stiftung mit. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die bereits heute praktizierte betriebsnahe Verwertung von Reststoffen zur Wärme- und Stromerzeugung die Umwelt deutlich entlastet. Neu entwickelte Szenarien zeigen überdies ein klares Potenzial zur Kostensenkung bei gleichzeitig höheren Umweltentlastungen insbesondere aus der energetischen Verwertung.

Aktuelle Schwerpunkte in der DVGW-Forschung: ein Überblick Premium
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2005)
Das aktuelle Forschungsrahmenprogramm läuft gegenwärtig aus. Grund genug, eine Revision vorzunehmen und die neuen Schwerpunkte für die Forschung festzulegen. Schon heute steht fest, dass mit dem kommenden Forschungsrahmenprogramm eine Verschiebung zu mehr netz- und betriebsorientierten Themen vorgenommen wird.

Vergleichen mit System - Benchmarking der Abwasserbeseitigung in NRW
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2005)
Berücksichtigung der Rahmenbedingungen und Wahl der richtigen Parameter: Nur unter diesen Voraussetzungen können bei einem landesweiten Klärwerksvergleich sinnvolle Schlussfolgerungen für künftige Politik gezogen werden.

Is an Effective Recovery of Heavy Metals from Industrial Effluents Feasible?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Metallic elements and their compounds represent, depending on their concentration and bioavailability, a potential hazard to the health of humans, animals, plants and other living organisms. Large volumes of water contaminated with heavy metals or radioactive elements are generated e.g. during mining processes or industrial productions. In general, legal limits are low and strict to ensure purifying of wastewater.

Ozone Application as an Alternative Method to the Chemical Treatment Technique for Textile Wastewater
© PSP - Parlar Scientific Publications (12/2010)
In this study, chemical oxidation demand (COD) and color removal efficiencies of a textile industry were tested using chemical and ozone oxidation treatment techniques. The industry uses chemical processes to treat its wastewater, so it needs much time and operation cost. Herein, the applicability of ozone oxidation techniques was discussed as an alternative to the chemical treatment.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...