Verbrennungsprodukt Wasser - Faultürme liefern Wasserstoff

Wasserstoff (H2) gilt als einer der Bausteine für künftige Energiekonzepte, gerade als Kraftstoff im mobilen Bereich. Eine erfolgreiche Einführung von Wasserstoff als Energieträger und Kraftstoff setzt aber voraus, dass die Erzeugung auf regenerativen Quellen basiert. Die Emschergenossenschaft ist diesen Weg gegangen.

(10.09.07) Bei den heute hauptsächlich eingesetzten industriellen Verfahren zur H2-Erzeugung wie der Dampfreformierung von Erdgas wird die Energie meist aus fossilen Quellen genutzt. Hindernisse bei der Einführung der H2-Technologie bestehen auch bei der – nicht vorhandenen – Infrastruktur wie Leitungsnetze und Tankstellen. Hier kommt eine Verknüpfung ins Spiel, die auf den ersten Blick  etwas ungewöhnlich erscheint: Kläranlagen können bei der einer zukünftigen flächendeckenden Etablierung der  Wasserstofftechnologie eine wichtige Rolle spielen. Die Konzeption ist einfach: Die Reinigung des Abwassers wird durch ein landesweit errichtetes Netz von Kläranlagen sichergestellt. Sie liefern Faulgas, das im Rahmen der Schlammbehandlung in großen Mengen erzeugt wird und durchschnittlich 60 Prozent Methan enthält - eine regenerative Energiequelle, die als Grundlage für die H2-Produktion dienen kann. Ferner bilden Kläranlagen ein landesweites Netz und sind in jeder größeren Stadt vorhanden. Sie sind hinsichtlich der Infrastruktur gut ausgestattet und verfügen über technisch geschultes Personal. Daher eignen sich Kläranlagen sehr gut als erste dezentrale Standorte für den Aufbau eines Wasserstofftankstellennetzes....

Unternehmen, Behörden + Verbände:
Autorenhinweis: Dr. Emanuel Grün, Dipl-Ing. Dietmar Husemann, Dipl.-Geoökol. Daniel Rossol



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September 2007 (September 2007)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Emanuel Grün
Dipl.-Ing. Dietmar Husemann
Dipl.-Geoökol. Daniel Rossol

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