Effektive Nutzung obenflächennaher Geothermie

Sondensysteme
Die gebräuchlichste Bauform bei Erdwärmesonden ist derzeit die zumeist aus PE-Materialien hergestellte Doppel-U-Sonde. Verglichen werden die Materialeigenschaften von Doppel-U-Erdwärmesondensystemen aus PE 100 und PE-Xa, gefolgt von einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Die Nutzung oberflächennaher G eothermie gewinnt immer mehr an Bedeutung. So hält sie nicht nur Einzug im Einfamilienhausbereich, sondern wird vermehrt in Energiekonzepte für Industrieanlagen integriert, um Grundlasten abzudecken oder zur Kühlung beizutragen. Die Vorteile dieser Art der Energienutzung sind vielfältig. Die aus Erdwärme gewonnene Energie kann unabhängig von Jahreszeit und Witterung genutzt werden, gilt als unerschöpflich und kann sowohl für das Heizen und Kühlen von Gebäuden eingesetzt werden. Zudem ist sie nicht von rohstoffbedingten Preisänderungen betroffen. Typischerweise erfolgt die Nutzung oberflächennaher Geothermie durch vertikal in den Boden eingebrachte Erdwärmesonden, horizontal verlegte Erdwärmekollektoren oder mittels in Gründungspfählen integrierten Erdwärmerohren, so genannten Energiepfählen. Die gebräuchlichste Bauform bei Erdwärmesonden ist die Doppel- U-Sonde. Daher sind, wenn vom Einbau gesprochen wird, in der Regel Doppel- U-Sonden gemeint. Daneben gibt es aber noch andere Erdwärmesondensysteme, wie beispielsweise Einfach- U- oder Koaxialsonden, welchen jedoch zurzeit nur eine geringe Bedeutung beigemessen wird.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 10-2007 (Oktober 2007)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Mario Psyk

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Geothermie im Spezialtiefbau: Praxis mit BIM
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2017)
Ab 2020 werden öffentliche Großprojekte in Deutschland nur noch mit Building Information Modeling (BIM) neu geplant, gebaut und betrieben. So sieht es der Stufenplan Digitales Planen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vor.

Depothermie – Geothermale Nutzung von Deponien und Altablagerungen zur Wärmegewinnung und -speicherung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2017)
Dem Ausbau der Geothermie, insbesondere der oberflächennahen Geothermie zur Heizung und Kühlung von Wohn- und Industriegebäuden, wird zukünftig eine steigende Bedeutung zukommen, da durch die Energiewende und den beschlossenen Klimaschutzplan 2050 die Umstellung von einer kohlenstoffbasierten auf eine regenerative Energieerzeugung forciert werden wird.

Europäische Normung für den Brunnenbau nimmt Fahrt auf
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2017)
Die umfangreichen Vorbereitungen für eine gute Ausgangsposition der deutschen Expertise bei der Normung des Brunnenbaus tragen nun erste Früchte. Die strikte Trennung der Themenkomplexe „oberflächennahe Geothermie“ und „Brunnenbau“ wurde auf der konstituierenden Sitzung des CEN TC 451 „Water wells and borehole heat exchangers“ durchgesetzt.

Anlagendimensionierung zur Unterschreitung des in Hessen für EWS geforderten Mindestabstandes zur Grundstücksgrenze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2017)
Die hessischen Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden (EWS) vom 21. März 2014 geben einen im Regelfall einzuhaltenden Mindestabstand zwischen EWS und Grundstücksgrenze von 5 m vor. Bei Einhaltung dieses Abstandes wird für EWS-Anlagen mit einer Heizleistung bis 30 kW davon ausgegangen, dass es in der Regel zu keiner thermischen Beeinflussung außerhalb des Grundstücks kommt und somit keine Gewinnung von Erdwärme im Sinne des Bundesberggesetzes (BBergG) erfolgt.

Leistungsvergleich von Erdwärmesonden verschiedener Bauart
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2017)
Ein praktischer Leistungsvergleich von Erdwärmesonden verschiedener Bauart am gleichen Standort unter gleichen Beanspruchungsbedingungen ist bisher nicht bekannt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...