Grabenlose Verlegung mit PE

Leitungsrehabilitation Hauptaufgabe für die Betreiber der Rohrleitungsnetze ist es, die Substanz der Infrastruktur auf konstant hohem Niveau zu halten bzw. wieder auf einen hohen technischen Standard zu bringen. Rehabilitationsstrategien unter Einbeziehung der vorhandenen Substanz sind gefordert. Grabenlose Verfahren sind hier auf dem Vormarsch. Je nach Verfahren gilt es, in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet Materialentscheidungen zu treffen. Mittlerweile nimmt die Kunststoffpenetration über alle Anwendungen stetig zu. Da Kunststoff aber nicht gleich Kunststoff ist, gilt es hier zu sortieren.

Die genannten grabenlosen Bauverfahren werden sich weiter durchsetzen. Durch diese neuen, sandbettfreien Verlegetechniken reduzieren sich die Beeinträchtigungen für Anwohner erheblich. Langfristige, offene Baumaßnahmen mit entsprechendem LKWVerkehr werden dabei vermieden. Auch die direkten finanziellen Aufwendungen, z. B. für Baustraßen oder für einen Bodenaustausch können entfallen. Die aufgeführten Bautechniken erfordern jedoch auch belastungsfähige PERohre, die unter den geforderten Bedingungen ihre volle Lebenserwartung bringen. Die Wavin GmbH berücksichtigt kurz- und langfristige Belastungsfaktoren für PE-Rohre durch die Einsortierung der Produkte in die Belastungsklassen Low – Middle – High. Dem vor Ort einzusetzenden Bauverfahren ist damit eindeutig das richtige PE-Rohr zuzuordnen, um eine langfristige Betriebssicherheit zu sichern.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 12-2007 (Dezember 2007)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Ralf Glanert
Dipl.-Ing. Frederik Lipskoch

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