Schweißtechnische Qualitätsanforderungen nach DIN EN ISO 3834 im Stahlrohrleitungsbau

Qualitätsmanagement Schweißtechnische Qualitätsmanagementsysteme werden mittlerweile in fast allen Branchen angewendet, in denen geschweißt wird. Entsprechend besteht auch im Rohrleitungsbau gemäß den DVGW-Arbeitsblättern GW 301 sowie GW 350 die Forderung, dass die in DIN EN ISO 3834 (vormals DIN EN 729) beschriebenen Anforderungen zu erfüllen sind. In diesem Beitrag werden diese Anforderungen dargestellt und Hinweise zur Umsetzung für Rohrleitungsbauunternehmen gegeben.

Die Einführung und Umsetzung von Managementsystemen wird bereits seit vielen Jahren breit diskutiert und hat spätestens im Jahre 2006 den gesamten erdverlegten Rohrleitungsbau in Deutschland erfasst. Alle Rohrleitungsbauunternehmen, die nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 zertifiziert sind, müssen je nach zertifizierter Gruppe seit Kurzem bzw. zukünftig die Anwendung eines „Betrieblichen Managementsystems“ (BMS) nachweisen. Die Begeisterung für diese Maßnahme hielt sich sicherlich in Grenzen, die Vorteile liegen dennoch auf der Hand. Und nun noch ein zusätzliches schweißtechnisches Qualitätsmanagementsystem? – Nein, denn die Forderung nach einem schweißtechnischen Qualitätsmanagementsystem besteht bereits deutlich länger, wird jedoch in zahlreichen Unternehmen nicht angemessen berücksichtigt. Die zugehörige Norm DIN EN 729 „Schweißtechnische Qualitätsanforderungen“ wurde mittlerweile durch die DIN EN ISO 3834 ersetzt. In diesem Artikel wird die Neuausgabe zum Anlass genommen, die Änderungen in der Norm mit Bezug auf das aktuell gültige Regelwerk im Rohrleitungsbau vorzustellen sowie Hinweise zur praktischen Umsetzung zu geben.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 12-2007 (Dezember 2007)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing. Jan Wittorf

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