
Die Entsorgungswirtschaft in Deutschland hat deutlich gezeigt, dass die konsequente Umsetzung der TASi nicht nur für die Deponien und damit verbunden für Boden und Grundwasser von Vorteil war, sondern dass auch ein wesentlicher Beitrag bei der Erreichung der Klimaschutzziele geleistet wurde.
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Mai 2006 (Mai 2006) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Stefan Brost Dr. Ullrich Zimmerman | |
| Artikel weiterleiten | Artikel kostenfrei anzeigen | Artikel kommentieren |
Naturbasierte Lösungen für den Schutz der Halligen vor dem steigenden Meeresspiegel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2025)
Die nordfriesischen Halligen sind vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen. In einem Multi- Stakeholder-Ansatz sollen langfristige naturbasierte Lösungen zur Verringerung der Kantenerosion und nachhaltigen Förderung des Oberflächenwachstums gefunden werden
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.
Die rechtssichere Gestaltung von verbindlichen Sanierungszielen in der Altlastensanierung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Immer häufiger wollen Sanierungsverpflichtete in Verhandlungen
zu öffentlich-rechtlichen Verträgen, aber auch
im Zusammenhang mit Sanierungsanordnungen Klarheit
herstellen, bis zu welchem Punkt sie ihren Sanierungspflichten
nachkommen müssen. Weil einerseits weder das
Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) noch die Bundes-
Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) die
Kategorie der Sanierungszielwerte geregelt haben, noch
andererseits das Gebot der inhaltlichen Bestimmtheit von
Ordnungsverfügungen wohl regelmäßig die Festlegung von
Sanierungszielwerten nahelegt1, findet in der Praxis nicht
selten ein „Aushandeln“ der Ziele bzw. Werte statt.
Einbindung der Klärschlammvergasung und Gasnutzung in das System Kläranlage
© BIUKAT - Bayerisches Institut für Umwelt- und Kläranlagentechnologie e.V. (3/2010)
Kläranlagen dienen der Reinigung von Abwässern, seien es kommunale oder industrielle. Ihr Ziel ist es, aus ihnen ein vorfluterfähiges Wasser zu erzeugen, das in Flüsse oder Seen eingeleitet werden kann. Die den Abwässern dabei entnommenen Stoffe fallen aus den Absetzbecken der Kläranlage als Klärschlamm an (sog. Belebtschlamm), der dann im Faulturm der Kläranlage anaerob vergoren wird (Biogas-Prozess). Dabei entsteht Klärgas, ein Biogas mit hohem Methangehalt, das in Gasmotoren,
BHKWs, Gasturbinen oder auch Brennstoffzellen in elektrische Energie und Wärme gewandelt werden kann.
Als Restprodukt bleibt ausgefaulter Klärschlamm, ein Stoff, dessen Weiterverwendung oder Entsorgung zunehmend Probleme bereitet. In Deutschland fallen davon pro Jahr über 2 Millionen Tonnen
Trockensubstanz (TS) an. Dieser Faulschlamm besitzt recht gute Düngewirkung und wurde demzufolge bis heute in der Landwirtschaft und im Landbau als Dünger neben dem sog. Wirtschaftsdünger
(unbehandelte Exkremente aus der Tierhaltung) verwendet. Dieser Verwendung des Faulschlammes sind jedoch aus Gründen der Bodenhygiene sehr enge Grenzen gesetzt und durch nationale und
europäische Regulierungen wird die Verwendung des Klärschlammes in den nächsten Jahren in der Landwirtschaft endgültig der Vergangenheit angehören. Kleine Mengen können dann noch im Landbau untergebracht werden.
