Die Städte, der Müll und der Streik - Die Folgen des Streiks für Deutschland scheinen beträchtlich

Normalerweise bemerkt der Bürger nur wenig von den gewaltigen Mengen an Abfällen und Müll, die in unserer Gesellschaft ständig umgeschlagen werden. In den letzten Wochen war das anders. In drei Bundesländern traten die öffentlichen Bediensteten der Kommunen in den Ausstand. In allen Medien wurden die Müllberge wahrgenommen und beklagt, die nun nicht unbemerkt verschwanden, sondern als stinkende Haufen die Straßen mancher Großstadt verstopften.

26.05.2006 Seit dem 6. Februar dieses Jahres wurde im Öffentlichen Dienst in Deutschland gestreikt. Um die von den Arbeitgebern geforderte Verlängerung der Arbeitszeit um wöchentlich eineinhalb Stunden abzuwehren, hatte die Gewerkschaft Ver.di zum ersten Mal seit 14 Jahren die kommunalen und die Landesbediensteten flächendeckend zum Arbeitskampf gerufen. Der Streik geriet zum härtesten Ausstand im Öffentlichen Dienst seit 1992. Die Müllwerker spielen bei solchen Arbeitsniederlegungen traditionell eine Hauptrolle. Sie sind bestens gewerkschaftlich organisiert, angesichts der harten Knochenarbeit können sie nicht so leicht wie Bürobedienstete als Faulenzer beschimpft werden, vor allem aber: ihre Arbeitsverweigerung wird schnell wahrgenommen, nicht nur die Nase, auch die deutsche Ordnungsliebe reagiert bald arg gereizt...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Ver.di, KAV
Autorenhinweis: Rolf Gramm 



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Mai 2006 (Mai 2006)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Rolf Gramm

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