Hilfreicher Zwang - Entwicklungen im Zeitalter der TASi

Die Kapazitäten sind erschöpft, Deutschland "erstickt" im Müll, die Medien sprechen vom Entsorgungsnotstand - vor allem im Gewerbeabfallbereich. Und die TASi ist schuld. Doch in Wahrheit sind die Folgen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) ein Jahr nach Umsetzung zumindest durch effiziente Steuerung der Mengenströme noch zu bewältigen. Eine vorläufige Bilanz.

23.06.2006 - Während die Hausmüllentsorgung durch langfristige Verträge mit Anlagenbetreibern bereits seit Jahren preisstabil gesichert ist, sind seit Juni 2005 vermehrt Kapazitätsengpässe und Preissteigerungen bei der Verwertung anderer Abfälle in Vorbehandlungsanlagen wie Müllverbrennungsanlagen (MVA) oder mechanisch-biologischen Anlagen (MBA) zu verzeichnen. Denn Abfall aus Gewerbebetrieben, der vor diesem Datum auf Billigdeponien günstig entsorgt wurde, muss nun - genau wie auch Hausmüll - vorbehandelt werden, bevor eine Ablagerung gemäß TASi zulässig ist. Die Entsorgungsbranche muss seither erhebliche Mehrmengen bewältigen, die zuvor nur unzureichend prognostizierbar waren...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Bund zur Verwertung, Behandlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen, U-plus-Gruppe, MBA
Autorenhinweis: Daniela Köhly U-plus Umweltservice AG



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juni 2006 (Juni 2006)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Daniela Köhly

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