Optimierungsansätze bei der MBA-Technologie am Beispiel der RABA Chemnitz (physikalische Trocknung)

Vorrangiges Ziel des Anlagenumbaus der RABA Chemnitz war die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen durch die Verringerung des Verbrauchs an fossilen Energien. Gleichzeitig sollten die Abfallbehandlungskosten vermindert und die Anlagenflexibilität erhöht werden, was wiederum eine Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten der Produkte erbringen sollte. Im Rahmen der ersten Vorversuche konnten die vorgegebenen Behandlungsziele erreicht werden. Das festgelegte Investitionskostenbudget wurde eingehalten. Inwieweit die Einsparungen im Rahmen des Anlagenbetriebs (Energie, Kosten für RWU etc.) erreicht werden, müssen die Ergebnisse der Leistungsfahrt und des anschließenden regulären Anlagenbetriebs zeigen.

Die Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz (RABA) arbeitet nach dem Prinzip der mechanisch- physikalischen Stabilisierung. Sie wurde im Jahr 2003/2004 durch die Firmen RWE Umwelt GmbH Ost und Sekundärrohstoffverwertungszentrum „Schwarze Pumpe“ (SVZ) errichtet und Ende 2004 mit einer genehmigten Anlagenkapazität von 150.000 Mg/a in Betrieb genommen. Heutiger Eigentümer und Betreiber der Anlage ist die AWVC Abfallverwertungsgesellschaft mbH. Die RABA Chemnitz verarbeitet überwiegend kommunalen Hausmüll aus dem AWVCVerbandsgebiet. Dazu gehört die Stadt Chemnitz, der Landkreis Mittelsachsen mit den Regionen der ehemaligen Landkreise Freiberg und Mittweida sowie der Erzgebirgskreis mit der Region des ehemaligen Mittleren Erzgebirgskreises. Dem Verbandsgebiet gehören ca. 606.000 Einwohner an; die in der RABA derzeit behandelte Restabfallmenge beträgt ca. 100.000 Mg/a.



Copyright: © Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V.
Quelle: 9. Recyclingtage 2012 (September 2012)
Seiten: 10
Preis: € 5,00
Autor: Dr.-Ing. Joachim Schatz
Ulrich Römer

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