Neue Einsatzmöglichkeiten

Einsatz von Röhrenspeichern zur Vermeidung von Netzentgelten im vorgelagerten Netz und zur Verringerung externer Strukturierungsdienstleistungen

Auf der Endverteilerebene wurden in der Vergangenheit vielfach lokale Speicher eingesetzt, um die Bezugskosten auf Seiten des Versorgers zu verringern. Dabei wurden insbesondere zur Minimierung der Bezugskosten bei Lieferverträgen mit Stunden- oder Tagesleistungspreis die Bezugsspitzen gekappt. Üblicherweise konnten zur Speicherung keine geologischen Hohlräume genutzt werden, weshalb meist Kugel-, Scheiben- und in jüngster Vergangenheit zunehmend Röhrenspeicher zum Einsatz kamen. Aus wirtschaftlichen Gründen sind diese in der Regel so dimensioniert, dass ihr Volumen lediglich ausreicht, um einen Teil des maximalen täglichen Speicherbedarfs abzudecken. Die Speicher wurden dabei in Abhängigkeit von der Größe meist nur an relativ wenigen Tagen im Jahr eingesetzt.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 5-2007 (Mai 2007)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing. Bernd Waschulewski
Dr.-Ing. Christof Niehörster

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