Sicherung der Deponie Haslbach durch Dränagen, Dichtwände und ein Leckagekontrollsystem in der Oberflächenabdichtung sowie unter Verwertung von Schlacken in der Gasdränage

Der Untergrund der Deponie Haslbach wird von verkarsteten Malmkalken der Fränkischen Alb gebildet, die auch ein wichtiges Grundwasserreservoir der Region darstellen. Das Deponiegelände wird von einer ausgeprägten und stark verkarsteten Störungszone durchzogen.

Der geologisch komplizierte Aufbau des Untergrundes machten eine aufwendige Siche-rung des Deponiekörpers mittels vertikaler und horizontaler Dränage- und Abdichtungs-systeme erforderlich, die auf die jeweiligen geologischen Untergrundverhältnisse abge-stimmt werden mussten. So wurde neben einer Einphasenschlitzwand auch eine Dicht-wand aus mineralischem Ton erstellt.
Die zur Abschirmung des Deponiekörpers gegen Sicker- und Schichtwasser aus den umliegenden Flächen erstellten Dränagen und Dichtwände wurden ergänzt durch eine Oberflächenabdichtung gemäß TA Siedlungsabfall kombiniert mit einem Leckagekon-trollsystem.
Für die Gasdränage der Oberflächenabdichtung wurden neben Granodiorit-Schotter und Hochofenstückschlacken (HOS-Schlacken) auch Schlacken aus der Hausmüll-verbrennung (HMV-Schlacken) verwendet. Dabei zeigten sich bei den verschiedene Materialien prägnante Unterschiede hinsichtlich ihrer Einbauqualitäten. Kurze Inhalts-angabe Ihres Beitrages.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2005 (Dezember 2004)
Seiten: 9
Preis: € 4,50
Autor: Dipl.-Geologe Norbert Strunk

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